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The Wafflehouse Index – Inferno, Baby!

The Wafflehouse Index klingt irgendwie lieblich und lecker, vermutlich weil man an frisch gebackene Waffeln denkt. Doch dabei ist der Begriff benannt nach einem US-Katastrophenindikator und genau nach diesem hat sich die Kieler Band benannt. So denkt man dass es sich um eine Krawall-Band handelt, dessen Ziel es ist Ärger anzustiften.

Doch ganz so wild kommt das Quartett dann doch nicht daher. Sie verbinden im groben Rock, Surfpunk und ein wenig Elektro miteinander und dass hört man auf ihren Debüt „Inferno, Baby!“. Der Opener „Cannonball“ kommt am Anfang mit dem gleichen Synthie-Klang wie „DAFs „Der Mussolini“ daher und mündet dann in Rock mit Country-Einschlag. Die Assoziation kommt vielleicht auch ein wenig vom Gesang, denn die würde in dieses Genre gut passen.

„Roche Limit“ ist dann kraftvoller Rock, mit einer dicken Schicht an Synthie und eben so vielen Melodien. Ja, griffige Songs können die Herren von The Wafflehouse Index ganz wunderbar schreiben und jeder Song kann man als Hit bezeichnen. Dazu sind die Songs nahezu immer recht straight und sucht den Weg nach vorne.

Das bedeutet nicht dass die Songs glatt sind, das sind sie nicht. Dafür hat man immer das Gefühl, dass die Band richtig Spass an der Musik hat. Zudem bekommt jeder Musiker und Instrument auch mal eine Pole-Postition und so darauf mal die Gitarre mal psychedelisch gespielt werden oder die Keyboards bekommen eine Zuwendung.

„Inferno Baby!“ ist ein gutes, straightes Rock Album geworden, welches Spass vermitteln und einen auch mitreißt.

Erschienen bei: Toanol Records

https://thewafflehouseindex.de/