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Caria – Mädchen wie ich

Früher als Nena sich in den frühen Achtziger Jahren zum internationalen Star entwickelte, hielt man sie auch als Sängerin. Dabei war Nena die ersten Jahre eine Band und erst zum Album „Wunder geschehn“ trat sie als Solo-Künstler hervor. Bei Caria vermutet man auch eine Solo-Musikerin.

Dabei handelt es sich um ein Duo und „Mädchen wie ich“ ist deren Debüt. Die Musik und Herkunft ist dabei vielseitig. Die Sängerin Carina Castillo stammt gebürtig aus dem Sehnsuchst-Ort Panama und wuchs auch in der Ukraine und Norddeutschland auf. Die Musik, die die Band hier auftischen ist modern und breit gefächert.

Urbane Beats hört man und auch rhythmisches Feuer kann man spüren und dazu findet man auch R´n´B und Rapparts. Elektronische Sounds mit Synth-Wolken und sogar Reggae kann man hören. Die versammelten elf Lieder sind durchaus auch kritisch und feministisch. Gleich der Opener „Boss Avatar“ beweist es, denn es geht darum dass der Musikbuisness von Männern dominiert wird und Frauen möglichst klein gehalten wird.

Das Titelstück ist ein musikalischer Deep-Talk zwischen Ausländerhass, Selbstzweifel und dem Gefühl nicht zum gesellschaftlichen Bild zu passen. Carina Castillo und ihr musikalischer Partner Philipp Krätzer ist mit dem Debüt „Mädchen wie ich“ ein modernes Album gelungen, welches irgendwo zwischen Peter Fox und Nina Chuba zu verordnen ist.

Erschienen bei Brilijant Sounds
https://caria-music.com/