Veronica Fusaro – Looking For Connection
Zu kämpfen liegt Veronica Fusaro im Blut. Sie nahm 2014 bei der Casting-Show „The Voice Of Switzerland“ teil. Sie kam in das Team von Stefanie Heinzmann und erreichte die Knockouts. Zwei Jahre später hat sie den „Demo of The Year“ gewonnen und kurz danach wurde sie zum „Best Talent“ vom Radiosender SRF 3 gekürt.
Die Schweizerin trat beim legendären Glastonbury-Festival auf und eröffnete die Konzerte von Mark Knopfler. Der letzte Ort wo sie gekämpft hat, war beim Eurovision-Songcontest in Wien. Da trat sie mit dem Song „Alice“ für die Schweiz an, schied aber leider beim Semi-Finale aus. Dabei ist der Song ist durchaus charmant und ist lasziv, sinnlich und dennoch ist es kraftvoll und hat auch Rock in sich.
Dieser Song befindet sich auf ihrem zweiten Album „Looking For Connection“. Dieses ist dann ein handwerklich gutes Rock´n`Pop Werk geworden. Der Opener „Slot Machine“ ist ein moderner Pop-Song, der eingängig ist und auch schon ein Hit ist. Dabei ist bei diesem Lied auch ein wenig R´n´B unkonventionell vorgetragen. „Gold Rush“ erinnert ein wenig an „Seven Nation Army“ und ist aber doch klassischer Pop.
Auch unterkühlte Momente gibt es wie bei „No Rain No Tears“, wobei es am Ende dann doch wärmer wird. Bei „Jealousy“ ist dann mehr R´n´B mit Kraft und „Tomorrow´s Coming“ ist eine Ballade, die auch gut gelungen ist. Der Schlußsong „It´s All Gonna Be Okay!“ ist dann wieder ein Stück dass R´n´B, Rock und Pop verbindet. Man kann sagen dass „Looking For Connection“ ein gutes Pop-Album ist.
Erschienen bei: Deepdive
