Violet Grohl – Be Sweet To Me
Violet Grohl trägt einen sehr bekannten Nachnamen und sie bleibt auch nicht hinter dem Berg mit der Tatsache dass ihre Mutter Jordyn Blum ist und der Vater kein geringerer als Dave Grohl. Mit solch einem bekannten Vater könnte der Verdacht schnell entstehen dass sie sich zurücklehnt und den Namen arbeiten lässt.
Doch das hat sie nicht nötigt, denn ihr Debüt „Be Sweet To Me“ spricht für sich. Wobei man aber zugeben muss, dass man auch die DNA ihres Vaters heraushören kann. Es ist kraftvolle Gitarren-Musik, die durchaus auch dicht am Grunge angesiedelt ist.
Schon der Opener „THUM“ ist dynamisch hat aber auch einen lieblichen melodischen Kern und klingt wie eine Garbage-Single mit Biss. „Bug in the Cake“ hat dann Referenzen zu The Hole und dieser Songs ist kraftvoll aber er ist nicht zu stürmisch. Violet Grohl hat als einer ihrer Haupteinflüsse PJ Harvey genannt und das kann man bei „Last Day I Loved You“ wunderbar heraushören, mitsamt der düsteren Aura.
Mit „Mobile Star“ gibt es dann auch eine Dream-Poppigen Song, der aber auch etwas Mystisches an sich hat. „Be Sweet To Me“ ist schon ziemlich facettenreich und hat seine Wurzeln zu der Hochphase ihres Vaters.
Wobei, sich Violent Grohl durchaus musikalisch abnabelt. Ihre Variante klingt frisch und das obwohl sie meist mehr in den Neunziger zu finden ist. Zudem ist es wunderbar ausgewogen, zwischen lauten, kraftvollen Rockstücken wie „THUM“ oder schwelgerisch, melancholischen Liedern wie „Plastic Couch“.
Erschienen bei: Universal
