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Kiel fordert Radfahrer zur Körperverletzung auf  Unten

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  • so, für alle, die sich so gern auf "defensive Fahrweise" und "wir haben doch § 1 StVO" und "dann musst Du eben absteigen" berufen, meistens auch noch ohne jegliches Hintergrundwissen:
    http://radfahren-in-kiel.freehostia.de/images/Dueb-1-2.jpg
    JETZT bin ja mal gespannt, auf eure Kommentare;
    diese Baustelle ist schon ein paar Wochen und bleibt noch monatelang
  • Das typische Bild für Kiel. Tempo 30 Zone und ein benutzungspflichtiger Radweg. Dabei weiss man doch, dass benutzungspflichtige Radwege in Tempo 30 Zonen nicht erlaubt sind. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln, was den Fußgängern dort angetan wird.

    Ich vermute aber, dass folgendes gedacht war:

    - Radfahrer fahren bis zur Tempo 30 Zone auf dem eingerichteten Radweg.
    - Vor der 30 Zone ist eine Lücke im Zaun, wo der Radfahrer wieder auf die Fahrbahn wechseln kann.
    - Diese Verkehrsführung ist so sicher, dass man das Stück Radweg davor gleich benutzungspflichtig macht.

    Eine planerische Glanzleistung würde ich sagen!
  • lupfi


    Eine planerische Glanzleistung würde ich sagen!

    DAS ist ja normal hier in Kiel;
    und ich glaube nicht, dass da irgendjemand gedacht hat.
    Vom Ordnungsamt kommt immer die Antwort:
    "Das haben wir so nicht angeordnet"; und das stimmt wahrscheinlich sogar -
    nur gehört die Kontrolle einer Anordnung eben auch zur Aufgabe der Verkehrsaufsicht.
    Ich schreibe künftig gleich an die Fachaufsicht.
  • dann steigt halt einfach ab von eurem fahrrad, wenn es baustellenbedingt so enge stellen gibt, dass gefahr bestehen könnte, mit einem fußgänger zusammenzustoßen.


    I'm not insane, my mother had me tested!
  • Merkwürdig, dass trotz futzis andauerndem Rumgequengel nich täglich Radfahrer sterbend aus den hiesigen Baustellen getragen werden. Warum nur.. weil die meisten Menschen zum Glück in der Lage sind, auch mal Rücksicht zu nehmen - sogar wenn sie es auf ihren fahrrändern so furchtbar, furchtbar eilig haben wie futzi.

    Was das Hintergrundwissen angeht, lieber futzi: Der einzige Mensch auf Gottes Erde, der meint, dass ausgerechnet Du von der StVO oder sonstigen "Hintergründen" auch nur den leisesten Schimmer hast, bist imho Du selbst.



    editiert von: logout, 19.07.2009, 18:52 Uhr
  • kras

    dann steigt halt einfach ab von eurem fahrrad, wenn es baustellenbedingt so enge stellen gibt, ...


    Sagst Du einem Autofahrer auch, dass er sein Fahrzeug schieben soll?

    futzi

    Ich schreibe künftig gleich an die Fachaufsicht.


    Der Apfel fällt bekanntlich nicht weit vom Stamm.

    logout

    Merkwürdig, dass trotz futzis andauerndem Rumgequengel nich täglich Radfahrer sterbend aus den hiesigen Baustellen getragen werden. Warum nur..


    Radfahrer, die von der Stadt Kiel zum Schieben verdonnert werden, werden sich wohl kaum mit 30km/h den Hals brechen können.
  • futzi und lupfi - Ihr beide seid echt die Schultze und Schulzes unter den Möchtegern-Aktivisten.
  • lupfi

    kras

    dann steigt halt einfach ab von eurem fahrrad, wenn es baustellenbedingt so enge stellen gibt, ...


    Sagst Du einem Autofahrer auch, dass er sein Fahrzeug schieben soll?
    neeee, das würde doch den verkehr behindern.


    I'm not insane, my mother had me tested!
  • logout

    futzi und lupfi - Ihr beide seid echt die Schultze und Schulzes unter den Möchtegern-Aktivisten.

    es hat noch nie geschadet, zu wissen, worüber man spricht - solltest Du auch mal versuchen
  • Kommt mal wieder runter, allesamt bitte!


    Viele Bemerkungen
    sind nicht aus der besten Luft gegriffen...

    Heinz Erhardt
  • Ach Kommschon, Mod. Komm jetzt bloß nicht mit 'sachlich bleiben'. Bei dem Quatsch kann man nicht sachlich bleiben:

    Ist ja richtig, dass Radfahrstreifen ab und zu total gefährlich sind und dasses auch total doof ist, wenn man mit dem Fahrrad an ner Engstelle mal bremsen muss. Aber das tu ich doch mit meinem Auto auch. Ist doch jetzt wirklich keine Lebensaufgabe, damit Foren zuzuballern, dass das für Radfahrer jetzt alles besonders schlimm ist.

    und jetzt dürft ihr mich noch ein bischen beschimpfen, Schulze & Schultze, Aber bitte mit n bischen mehr Pepp, damit hier mal Stimmung in den Laden kommt.
  • logout

    Ach Kommschon, Mod. Komm jetzt bloß nicht mit 'sachlich bleiben'. Bei dem Quatsch kann man nicht sachlich bleiben:


    Quatsch? Um sachlich werden zu können, sollte man vielleicht hin und wieder auch mal richtige Argumente bringen. Substanzlose Kommentare helfen in der Sache nicht weiter.

    logout


    Ist ja richtig, dass Radfahrstreifen ab und zu total gefährlich sind ...


    Bis hier hin 100% Ok.

    logout


    ... und dasses auch total doof ist, wenn man mit dem Fahrrad an ner Engstelle mal bremsen muss.


    Auch das ist richtig. Aber man sollte unterscheiden, welche Art von Engstelle man meint, denn:

    logout


    Aber das tu ich doch mit meinem Auto auch.


    Richtig! Aber vergleiche doch mal ehrlich, wieviele vermeidbare Engstellen zwischen Radfahrer und Autofahrer liegen. Auch ich fahre sowohl Auto als auch Fahrrad, bilde mir also ein, beide Seiten zu kennen. Als Autofahrer kenne ich Staus, rote Ampeln und einige recht gemütliche Kollegen, die bei 70% der zulässigen Höchstgeschwindigkeit kategorisch abregeln.

    Aber wie oft fahre ich mit dem Auto in eine Straße ein, um am deren Ende feststellen zu müssen, dass sie für mich gesperrt ist? Gibt es nicht in der Regel ausreichend Beschilderungen, die Autofahrer rechtzeitig auf Sperrungen hinweisen oder Umleitungen ausweisen? Wie oft werden Radwege an Baustellen einfach zugestellt und der Radfahrer kann sich entscheiden, ob er absteigt und über den Gehweg schiebt oder sich vom abgesetzen Radweg auf die Fahrbahn mogelt. Alternativ könnte man auch verbotswidrig über den Gehweg fahren oder einfach umkehren und als Geisterradler den Radweg wieder zurückfahren. Wozu schreiben die Verwaltungsvorschriften vor, dass für Radfahrer an Baustellen geeignete Notwege errichtet oder alternativ auf die Fahrbahn _geleitet_ werden müssen? Warum interessiert das im Radverkehr keinen? Richtig, denn so gut wie jeder weicht einfach auf den Gehweg aus und fährt dort weiter. Aber ist es das, was man wirklich möchte? Wie oft höre ich ältere Menschen, die sich über Radfahrer auf dem Gehweg beschweren. Aber warum tun sie das, man schreibt es den Radfahrer ja oft genug indirekt einfach vor.

    Mein Fahrrad ist verkehrssicher ausgestattet. Die Beleuchtung hat das Maximum der Legalität erreicht. Dennoch habe ich gegenüber dem Auto eine schlechtere Ausleuchtung meines Weges. Man könnte also meinen, dass aufgestellte Hindernisse auf einem Radweg besonders gekennzeichnet werden müssten. Zumindestens eine reflektierende Schicht wäre angebracht. Aber während auf der Fahrbahn der Kraftfahrzeugverkehr mittels Leitbaken und gelben Leuchten auf die richtige Spur gebracht werden, lässt man Radfahrer in ungesicherte Baustellen fahren oder denkt noch nicht einmal daran, Hindernisse zu kennzeichen. Ich weiss, jetzt kommt wieder der Spruch mit dem "Sichtfahrgebot", aber das gilt selbstverständlich auch für Autofahrer. Von daher könnte man auch auf der Fahrbahn auf fast sämtliche Sicherungen verzichten, aber warum tut man das nicht?

    An Kreuzungen fährt, wer Grün hat. So die Theorie in der Fahrschule, denn im Radverkehr gilt das nicht. Radfahrer müssen rätseln, welche Ampel für sie gilt. Und selbst wenn Radfahrer grün haben, dann heisst das noch lange nicht, dass der Querverkehr rot hat. Unterm Strich darf ich also bei einigen roten Ampeln fahren und an grünen Ampeln muss ich damit rechnen, dass von links oder rechts ebenfalls Verkehr bei Grün in den Kreuzungsbereich einfährt. Und jetzt mal ehrlich, gibt es solche Probleme auch im Kraftfahrzeugverkehr? Natürlich muss ich immer damit rechnen, dass jemand unerlaubt in die Kreuzung fährt. Aber als Radfahrer muss ich mit legal fahrendem Querverkehr rechnen! Da wünscht man sich, lieber auf der Fahrbahn fahren zu dürfen, um wenigstens an dieser Ordnung teilhaben zu können.

    In allen oben geschilderten Situationen wird es "eng" für mich. In allen muss ich meine Geschwindigkeit reduzieren. Aber warum? Weil Baustellen nicht richtig gesichert werden, Verkehrsregeln abseits der Fahrbahn unvollständig sind und Verkehrsführungen oft mehr verwirren als führen. Dennoch darf ich anderen Radfahrern hinterher schleichen, an roten Ampeln warten und all das erleben, was ich auch als Autofahrer erlebe.

    logout


    Ist doch jetzt wirklich keine Lebensaufgabe, damit Foren zuzuballern, dass das für Radfahrer jetzt alles besonders schlimm ist.


    Es ist keine Lebensaufgabe. Aber futzi hat das Thema nun einmal angepsrochen. Und ich kann ihn verstehen, dass er zu Recht etwas übel gelaunt ist über die Situation. Aber wenn jemand wie Du und viele andere auch, solche Probleme als unwichtig abtun, dann wissen wir ja auch, warum sich an der Situation Nichts ändern wird. Und da der Fördeflüsterer ein Portal von Kielern für Kieler ist, sollte man sich eher fragen, warum überhaupt jemand die Zeit und Motivation aufbringt, sein Anliegen hier vorzutragen. Aber wenn das alles so unwichtig ist, dann braucht sich doch auch kein Autofahrer darüber zu beschweren, dass Radfahrer auf der Fahrbahn fahren. Mein Gott, dann muss der Autofahrer halt mal langsamer fahren - na und?

    Ich würde mich ja freuen, wenn die Kieler Polzei den Radverkehr mal wirklich kontrollieren würde. Also nicht nur diese Show mit den Fahrradwochen. Ich würde wetten, dass viele Radfahrer die Lust am Radfahrern verlieren würden. Stattdessen legalisiert die Stadt einfach das, wozu sie offensichtlich nicht in der Lage war, es zu kontrollieren. Aber wenn ich als Radfahrer fahren kann wie ich will, dann habe ich natürlich auch keinen Grund, mich zu beschweren. Auch eine Politik, um ein positives Fahrradklima zu schaffen.
  • Ich machs ganz einfach so:



    Wenns mir zu eng oder brenzlig wird, steig ich einfach ab und schiebe ein Stück.

    Das hat mir bis heute nicht geschadet. Und statt mich über Baustellen und/oder

    Autofahrer aufzuregen, investiere ich diese Energien lieber in andere, schönere, Dinge.
    icon_smile




    www.MyBea.de

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