Mittwoch, 22. Februar 2012
SpokenWord in der HansastrasseLe poonie
Das sind: Carmen Wegge (München) und Bente Varlemann (Hamburg). Zusammen gibt es sie seit Oktober 2010. Gegründet in einer Kneipe in Paderborn, wo sie ein Maskottchen bekamen, das berüchtigte „Le Poonie“. Das eigentlich ein Einhorn ist. Zusammen verbinden sie das, was alleine nicht geht: telefonieren, MauMau spielen und als Team auftreten. In ihren Texten mischen sie Lyrik, Prosa, Melodie und Rhythmus.
Immer gesellschaftskritisch, nie einfach. Oder frei nach dem Team– Motto: Geil, geil, geil! Bei den Deutschsprachigen Meisterschaften 2010 in Bochum erreichten Le Poonie den 4. Platz. Als derzeit eines der erfolgreichsten Teams sind Le Poonie in ganz Deutschland auf Poerty Slam Bühnen unterwegs…
„Harter Stoff, aber exzellent.“ (Kieler Nachrichten)
„Anstatt für Prosecco entschieden sie sich für eine Flasche Ouzo.“ (Uni‐versal, Paderborn)
„Nach Le Poonie kann man nur noch auf eine Schwulen‐Party gehen!“ (Fan in Kassel)
Frank Klötgen
Klötgen studierte Kommunikationswissenschaften, Anglistik und Marketing und ist Sänger und Texter der Band Marilyn’s Army. 1998 wurde er für die Hyperfiction Aaleskorte der Ölig von der ZEIT mit dem Pegasus‐Preis ausgezeichnet. 2004 erschien der Hyperfiction‐Roman Spätwinterhitze (CD‐ROM); 2005 feierte Klötgens Online‐Musical Endlose Liebe/Endless Love[1] Premiere; 2007 erschien das Buch Will Kacheln. Klötgen veranstaltet seit 2005 die Essener Slam‐Show Grend Slam, ist Mitglied der Berliner Lesebühne Berliner Wald und des Slam‐Teams Agrar Berlin (2. Platz beim Slam‐National 2005). Seit 2007 schreibt er auf tagesspiegel.de den Stadtkind‐Blog, seit 2008 ist er mit dem Programm Klötgen & Koslovsky unterwegs, das 2009 den ersten Poetry Slam auf sueddeutsche.de gewinnt. Im Frühjahr 2010 erschien Klötgens erster Roman Der Fall Schelling. Im Juni 2011 war er Writer in Residence der philologisch‐kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck [2]. Er lebt und arbeitet in Berlin.
Pierre Jarawan
Pierre Jarawan wurde 1985 in Amman, Jordanien, geboren. Er wuchs in Kirchheim Teck auf, fühlt sich aber überall zuhause, wo es Bücher gibt. Seit seinen ersten Auftritten, im September 2009, gewann er mehr als 80 Poetry Slams im gesamten deutschsprachigen Raum und gehört seitdem zu den erfolgreichsten deutschen Bühnenpoeten. Mit seinen zwischen Ernst und Komik schwankenden Texten bereiste er Bühnen überall in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg. Er stand für 3sat und ZDFkultur vor der Kamera, belegte bei den deutschsprachigen Meisterschaften 2010 den 4. Platz und wurde im September zum Baden‐Württembergischen Landesmeister im Poetry Slam gekürt. Pierre Jarawan studiert in München Theater‐, Film– und Fernsehkritik.
Wolf Hogekamp
Wolf Hogekamp organisierte die ersten Poetry Slams in Deutschland. Er produziert Poetry Clips, ist Slam‐Veranstalter in Berlin und tritt als Slam‐Poet auf. Sein neuester Textband heißt Es regnet Ponys (Lektora 2010). Wolf Hogekamp ist der Urvater der deutschen Poetry‐Slam‐Szene, veranstaltet seit 1994 regelmäßig Poetry Slams in Berlin und tritt seither als Poet auf. Heute lebt er als Autor und Dozent in Berlin‐Kreuzberg. Seit 2001 ist er bei über 500 Poetry‐Slams aufgetreten und hat Lesungen auf allen wichtigen deutschsprachigen Bühnen abgehalten. Außerdem sind von ihm bereits zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften erschienen. Bereits seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich Hogekamp mit der innovativen Umsetzung von Bühnenliteratur im Video‐Clip‐Format, den sogenannten „Poetry Clips“. Wolf Hogekamp ist Mitglied der Literatengruppe „Agrar‐Berlin“ und der Begründer der Berliner Lesebühne „Berliner Wald“. Zusammen mit Sebastian 23 und Lars Ruppel war Wolf Hogekamp im Sommer 2010 auf Einladung des Goethe‐Instituts auf Tournee in den USA.
Tobias Glufke
Tobias Glufke ist eine Mannfrau, unrasierter Überdreißig und ohne direkte Anbindung an menschliche Wesen. Seine frühere Vergangenheit bestand aus einem BWL‐Studium und einer Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftsforschung Halle, aber die liebt er alle schon lange nicht mehr. Um sich sein Studium zu finanzieren, organisierte er Veranstaltungen, spontane Bananenverkäufe und Retrotanzkonzerte in dafür vorgesehenen Lokalitäten. Mittlerweile hat er einiges hinter sich gelassen und veranstaltete u. a. Poetry Slams in Sachsen‐Anhalt.
Als Poetry Slammer hat er die Bananenrepublik Deutschland von oben bis unten und links nach rechts bereist und hatte zeitweise bis zu 2 Auftritte im Monat. Dabei gewann er ebenso die Münchner Kabaretterbse, den chinesischen Afterkmerzt und die irdischen Ballettmeisterschaften der bekittelten Mönche, wie auch die Herzen des kompletten weiblichen Publikums. Er ist einer der be‐reifsten Slammer Niederorschels.
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