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Donnerstag, 12. Juli 2018

LSKA

Void

LSKA – Void
LSKA – Void

Void“, also „Leere“, wurde diese EP von LSKA beti­telt. Und im wei­tes­ten Sinne passt es auch, denn ein Füll­horn ist „Void“ nicht. Damit beziehe ich mich dar­auf, dass es nur vier Songs sind. Nein, die Lie­der des Ita­lie­ners sind doch recht über­schau­bar arran­giert, was aber nicht bedeu­tet, dass es lang­wei­lig ist.

Die Songs leben von ihrem mini­ma­lis­ti­schen Ant­litz und der Ruhe, die sie teil­weise aus­strah­len. Das längste Stück „Rest­less Leg Syn­drome“ hat ein zar­tes Flir­ren, Rau­schen und ist ver­dammt dicht am Ambi­ent. „A New Skin“ arbei­tet mit meh­re­ren Geräu­schen und raschelt und kli­ckert recht anstän­dig, kommt aber auch nicht im Geschwindigkeitsrausch.

5“ ist dann wah­rer Ambi­ent und lässt einen regel­recht ver­sin­ken, und auch dass Schluss­stück „Joao´s Head“ sorgt eher für ent­spannte Töne. Man kann wirk­lich sagen, dass „Void“ in den meis­ten Momen­ten sei­nem Namen gerecht wird, aber auch die Berufs­be­zeich­nung von Luca Sca­pel­lato alias LSKA ist stim­mig. Er ist laut Pres­se­info „Sound‐​Designer“.

Erschie­nen bei: Self Released
lska​.org

Über den Autor

Hauke Heesch Hauke Heesch

Hauke Heesch ist der Mann beim För­de­flüs­te­rer mit der Nase für gute Musik. Jede sei­ner Emp­feh­lun­gen ist ein Kauf­be­fehl – wer dann noch Radio hört, ist selbst Schuld.

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