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Mittwoch, 25. April 2018

Sven Väth

Tn The Mix – The Sound of the 18th Season

Sven Väth – Tn The Mix – The Sound of the 18th Season
Sven Väth – Tn The Mix – The Sound of the 18th Season

Kaum zu glau­ben, dass es schon die 18 Aus­gabe von Sven Väths „The Sounds“-Kompilation ist. Das erstaun­li­che daran ist, dass Mix‐​CDs immer weni­ger ver­öf­fent­licht wer­den und man die meis­ten Mixe oft im Netz fin­den kann. Doch viel­mehr kann man den Frank­fur­ter Herrn dafür bewun­dern, dass er es schafft, dem Techno noch immer neue Impulse zu geben.

Immer­hin ist Sven Väth schon seit 1982 als DJ unter­wegs, und nor­ma­ler­weise würde man ver­mu­ten, dass man irgend­wann aus der Zeit fällt oder von dem nächt­li­chen Her­um­trei­ben genug hat oder mit der neuen Musik nichts mehr anfan­gen kann. Doch hört man jede neue Aus­gabe die­ser „The Sounds“ Serie, fragt man sich, ob er immer wie­der in einen Jung­brun­nen fällt.

Auch bei der 18. Aus­gabe ist alles so vital, erfri­schend und noch immer am Puls der Zeit und des Gen­res. Zudem schafft er es auch mit der Song‐​Auswahl, noch immer Geschichte in Form von Emo­tio­nen zu erzäh­len. Man ver­folgt diese bei­den CDs immer mit gro­ßer Span­nung und den­noch ist diese Zusam­men­stel­lung eine Essenz der 18 Som­mer auf Ibiza. Es gibt hier kei­nen Schwach­punkt auf der CD.

Ob es nun das eupho­ri­sche „Glu­tes“ von Patrice Bäu­mel ist oder das tech­no­ide „On The Way“ von Gai­ser. Aber auch Vocal‐​Tracks wie „Clap Your Hands“ von Slam fin­det man, und „High Tech“ von DJ Slyngshot ent­führt einen in die neun­zi­ger Jahre mit einem gewis­sen Hi‐​Energi‐​Sound. Flir­rende schöne Klänge von John Tejada, aber auch kühle und starre Tracks wie von Secret Cinema & Egbert.

Die 18 Aus­gabe behält die hohen Stan­dards bei, und man wun­dert sich noch immer dar­über, dass Sven Väth noch immer so dicht am Puls der Zeit ist.

Erschie­nen bei: Cocoon /​Word and Sound
www​.cocoon​.net

Über den Autor

Hauke Heesch Hauke Heesch

Hauke Heesch ist der Mann beim För­de­flüs­te­rer mit der Nase für gute Musik. Jede sei­ner Emp­feh­lun­gen ist ein Kauf­be­fehl – wer dann noch Radio hört, ist selbst Schuld.

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