// Musik

Mittwoch, 20. Juni 2018

Porches

The House

Porches – The House
Porches – The House

Die Musik muss her­aus bei Aaron Maine, des­we­gen hat er zu Beginn sei­ner Kar­riere im Jahr 2011 gleich drei Alben in Eigen­re­gie her­aus­ge­bracht. „The House“ ist mitt­ler­weile das sechste Album von ihm, der sich als Künst­ler Por­ches nennt. Mitt­ler­weile darf er seine Werke bei dem gro­ßem Indie‐​Label „Domino Records“ herausbringen.

Den­noch hat seine Musik noch immer etwas von Do‐​it‐​Yourself‐​Charme. Schlafzimmer‐​Pop‐​Soul kann man zu der Musik auf „The House“ sagen. Aller­dings ist es dann doch nicht in einer Räum­lich­keit mit Schlaf­mög­lich­keit auf­ge­nom­men. „The House“ ist im Man­hat­ta­ner Apart­ment von sei­ner Part­ne­rin Greta Kline alias Fran­kie Cosmos entstanden.

Dabei ist eine gut durch­dachte Mischung aus Pop, elek­tro­ni­scher ver­träum­ter Musik, schmal­brüs­ti­gem Synthie‐​Pop und ver­wa­sche­nen New Wave‐​Momenten ent­stan­den. Es ist im Prin­zip wie beim letz­ten Album „Pool“. Die Platte mutet fast schon ein wenig ange­nehm lang­wei­lig an. Por­ches muss nicht an allen Ecken ange­ben. Er will nie­man­den über­trump­fen und muss auch nicht auf den Titel­blät­tern zu sehen sein.

Auch seine Texte sind nicht von gro­ßer Selbst­ver­liebt­heit getrie­ben, wie man es nun mal in Zei­ten von Face­book und Ins­ta­gram gewohnt ist. Dem­ent­spre­chend sind die Songs auch keine gro­ßen Hits, haben aber durch­aus feine Melo­dien wie „Now The Water“ oder „Fund Me“, ein Party‐​Lied, wel­ches kei­nes sein will, bei dem der Beat aber trei­bend ist und ein paar Blä­ser auf­tau­chen. „The House“ ist ein unauf­fäl­li­ges Album, und genau das ist die Stärke von Porches.

Erschie­nen bei: Domino Records /​Good­ToGo
por​ches​mu​sic​.band​camp​.com

Über den Autor

Hauke Heesch Hauke Heesch

Hauke Heesch ist der Mann beim För­de­flüs­te­rer mit der Nase für gute Musik. Jede sei­ner Emp­feh­lun­gen ist ein Kauf­be­fehl – wer dann noch Radio hört, ist selbst Schuld.

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