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Mittwoch, 08. Februar 2012

Fast 100.000 Pappbecher weniger

Studentenwerk reduziert den Becherabfall

Pappbecher vs. Edelstahlbecher
Pappbecher vs. Edelstahlbecher

Cof­fee to go“ hält warm, schmeckt lecker und macht Müll. Die „Coffee‐​to‐​go‐​Becher“ flu­te­ten bis­her die Müll­ei­mer auf dem Cam­pus. Die­sen Becher­müll konnte das Stu­den­ten­werk Schleswig‐​Holstein in sei­nen Men­sen und Cafe­te­rien in den Mona­ten von Okto­ber 2011 bis Januar 2012 um fast 100.000 Becher stark reduzieren.

Seit 1. Okto­ber ver­gan­ge­nen Jah­res wird auf Getränke in Papp­be­chern ein Preis­auf­schlag von 10 Cent erho­ben. Gleich­zei­tig führte das Stu­den­ten­werk sei­nen Edel­stahl­be­cher ein, der in den Cafe­te­rien für 3 Euro zu erwer­ben ist. Der nied­rige Ver­kaufs­preis der Edel­stahl­be­cher ist mög­lich, da das Stu­den­ten­werk diese mit den Auf­schlä­gen auf die Ein­weg­be­cher sub­ven­tio­niert. Die erste Charge von 3.000 der Edelstahl‐​Thermobecher war schnell aus­ver­kauft, so dass das Stu­den­ten­werk schon neue bestel­len musste. Dane­ben gibt es auch noch Tas­sen und Glä­ser für die jewei­li­gen Getränke.

Wur­den im Jahr 2010 von über 822.000 Geträn­ken fast 556.000, das sind über 67 Pro­zent, in Papp­be­chern ver­kauft, sank der Anteil der Papp­be­cher­ge­tränke seit Okto­ber so rapide, dass sich das Ver­hält­nis nun umge­kehrt dar­stellt. Von Okto­ber bis Januar wur­den annä­hernd 289.000 Getränke ver­kauft, von denen nur noch knapp 102.000 in Papp­be­chern mit­ge­nom­men wur­den. Das bedeu­tet einen Rück­gang um fast ein Drit­tel auf nur noch ein gutes Drit­tel. In abso­lu­ten Zah­len aus­ge­drückt lan­de­ten also fast 100.000 Papp­be­cher weni­ger im Müll.

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