// Musik

Donnerstag, 07. September 2017

Tabeah

Stars At Eye-Height

Tabeah – Stars At Eye-Height
Tabeah – Stars At Eye-Height

Wenn in der Pres­se­info so etwas steht wie: „Die Musik erschafft ganz eigene Klang­wel­ten“, dann liest es sich span­nend, und meist ist man dann im Anschluss doch ver­wun­dert. Meist ver­sin­ken diese Werke in eso­te­ri­schem Kitsch. Diese For­mu­lie­rung wurde auch bei dem Album „Stars At Eye‐​Height“ von Tabeah ver­wen­det, und ein wenig ver­sinkt man auch hier.

Nicht im klas­si­schen Kitsch, aber irgend­wie ist es oft so, dass man nicht schnell erken­nen kann, wohin die Reise gehen soll. Wobei, das ist eben auch Neben­ef­fekt, wenn man Klang­wel­ten erschafft. Bes­ser ist viel­leicht die Beschrei­bung, wenn man von cine­as­ti­scher Musik spricht. Das trifft den Nagel auf den Kopf.

Die Stimme von Tabeah Man­gels­dorf ist glas­klar und von einer schö­nen Rein­heit geprägt. Dazu hat die Sän­ge­rin eine Band um sich ver­sam­melt, die ihrer Stimme ein pas­sen­des Umfeld gibt. Es sind klas­si­sche Arran­ge­ments, und es wur­den ent­spre­chende Instru­mente wie Cello oder Vio­line ver­wen­det. Das sorgt dafür, dass man hier schöne Klänge hört, die klas­si­sche Musik, Jazz und Welt­mu­sik verbinden.

Dabei ent­ste­hen dann besagte cine­as­ti­sche Klänge, die immer sehr behut­sam sind, einen nie über­rum­peln aber durch­aus über­wäl­ti­gen kön­nen. Das geschieht dann, wenn die Arran­ge­ments ein wenig mehr anschwel­len, aber eben nicht überquellen.

Erschie­nen bei: Fat­to­ria Musica
www​.tabe​ah​mu​sic​.com

Über den Autor

Hauke Heesch Hauke Heesch

Hauke Heesch ist der Mann beim För­de­flüs­te­rer mit der Nase für gute Musik. Jede sei­ner Emp­feh­lun­gen ist ein Kauf­be­fehl – wer dann noch Radio hört, ist selbst Schuld.

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