// Hochschulen

Dienstag, 21. März 2017

Preisträger Studentenwerk SH

Stadt Kiel vergibt erstmalig den Nachhaltigkeitspreis

Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (li.) und Umweltdezernent und Bürgermeister Peter Todeskino überreichten Kristin Dahl vom Studentenwerk SH den Nachhaltigkeitspreis. (Bild: Studentenwerk SH).
Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (li.) und Umweltdezernent und Bürgermeister Peter Todeskino überreichten Kristin Dahl vom Studentenwerk SH den Nachhaltigkeitspreis. (Bild: Studentenwerk SH).

Für das Ein­spa­ren von Ein­weg­be­chern und –deckeln ist die Abtei­lung Hoch­schul­gas­tro­no­mie des Stu­den­ten­werks Schleswig‐​Holstein am Diens­tag, den 7. März, im Rats­saal des Kie­ler Rat­hau­ses mit dem zwei­ten Platz des ers­ten Kie­ler Nach­hal­tig­keits­preis aus­ge­zeich­net wor­den. Den ers­ten Preis erhielt Marie Dela­per­rière für ihren Laden „unver­packt“. Der dritte Preis wurde auf drei Sie­ge­rin­nen und Sie­ger auf­ge­teilt: Prä­miert wur­den Klaus Reu für sei­nen Ecoffee‐​Cup aus Bam­bus­fa­sern, Frie­de­rike Rück­ert für ihre Unter­richts­ma­te­ria­lien „Schafft den Müll aus dem Meer“ sowie Stella‐​Marie Groß, Vesna Ditt­mer und Mar­lene Michae­lis für ihren Film „Der künst­li­che Tod“.

Unter dem Motto „Plas­tik an und in der Kie­ler Förde“ bewar­ben sich ins­ge­samt 18 Wett­be­werbs­teil­neh­me­rin­nen und –teil­neh­mer bis Ende Novem­ber 2016 bei der Stadt Kiel für den ers­ten Kie­ler Nach­hal­tig­keits­preis. Sechs Pro­jekte wur­den am Diens­tag, den 7. März, im Rats­saal des Kie­ler Rat­hau­ses von Ober­bür­ger­meis­ter Ulf Kämp­fer und Umwelt­de­zer­nent und Bür­ger­meis­ter Peter Todes­kino mit Urkun­den und Geld­prei­sen aus­ge­zeich­net. Kris­tin Dahl von der Hoch­schul­gas­tro­no­mie des Stu­den­ten­werks SH nahm für das Ein­spa­ren von Ein­weg­be­chern und –deckeln den mit 1.000 Euro dotier­ten zwei­ten Preis entgegen.

Zur Ein­däm­mung der Flut von Ein­weg­be­chern star­tete das Stu­den­ten­werk im Okto­ber 2011 mit dem Ver­kauf eines preis­wer­ten Mehrweg‐​Thermobechers und erhebt seit­dem 10 Cent für jedes Getränk im Papp­be­cher. Über 6.000 Ther­mo­be­cher wur­den inzwi­schen ver­kauft. Der Ein­weg­be­cher­ver­brauch konnte erfolg­reich und nach­hal­tig gesenkt wer­den. Wäh­rend vor der Umstel­lung zwei Drit­tel aller Getränke im Ein­weg­be­cher ver­kauft wur­den, ent­schie­den sich seit­her nur noch ein Drit­tel der Mensa– und Cafe­te­ria­be­su­cher für einen Ein­weg­be­cher. Hier­durch konnte das Stu­den­ten­werk jähr­lich rund 200.000 Becher lan­des­weit ein­spa­ren. Bis heute wur­den ins­ge­samt über 1.000.000 Ein­weg­be­cher ver­mie­den. Mehr als die Hälfte davon ent­fie­len auf die Kie­ler Betriebe.

Der Ther­mo­be­cher aus Metall soll in die­sem Früh­jahr durch ein neues umwelt­freund­li­ches Gefäß ersetzt wer­den. Im Rah­men der Lan­gen Nacht der Abfall­ver­mei­dung am 24. Novem­ber 2016 in der Christian‐​Albrechts‐​Universität zu Kiel hat­ten Stu­die­rende die Mög­lich­keit, ihren Favo­ri­ten aus vier aus­ge­wähl­ten Bechern zu bestim­men. Die Wahl fiel ein­deu­tig auf einen nach­hal­ti­gen Becher aus Bam­bus­fa­sern. Er ist leicht, spül­ma­schi­nen­ge­eig­net und kompostierbar.

Das Stu­den­ten­werk wird den Mehrweg‐​Bambus‐​Becher im eige­nen Design gestal­ten und ihn lan­des­weit in allen Men­sen und Cafe­te­rien zum Ein­kaufs­preis anbie­ten. Als Kauf­an­reiz ist die erste Fül­lung mit Kaf­fee oder Tee gra­tis. Ziel ist es, den Ein­weg­be­cher­ver­brauch durch ein attrak­ti­ve­res Gefäß wei­ter zu sen­ken. „Das Preis­geld wird eins zu eins in das neue Becher‐​Projekt flie­ßen“, erklärte Kris­tin Dahl, nach­dem sie die Aus­zeich­nung der Stadt Kiel ent­ge­gen­ge­nom­men hatte.

Die wei­te­ren Preisträger

Den ers­ten Preis erhielt Marie Dela­per­rière für ihren Laden „unver­packt“. Der dritte Preis wurde auf drei Sie­ge­rin­nen und Sie­ger auf­ge­teilt: Prä­miert wur­den Klaus Reu für sei­nen Ecoffee‐​Cup aus Bam­bus­fa­sern, Frie­de­rike Rück­ert für ihre Unter­richts­ma­te­ria­lien „Schafft den Müll aus dem Meer“ sowie Stella‐​Marie Groß, Vesna Ditt­mer und Mar­lene Michae­lis für ihren Film „Der künst­li­che Tod“. Zudem erhielt Dirk Lin­denau eine Urkunde für das Kon­zept eines schiffs­ba­sier­ten Abfallmanagement‐​Systems.

Kommentare


Du bist nicht eingeloggt. Der Fördeflüsterer würde sich freuen, wenn Du Dich anmeldest oder Dich registrierst.

facebook

 

Hosting

 

Werbung