// Musik

Sonntag, 05. November 2017

Angus & Julia Stone

Snow

Angus & Julia Stone – Snow
Angus & Julia Stone – Snow

Das Geschwis­ter­paar Angus & Julia Stone ist wie­der zurück. Zumin­dest haben sie sich drei Jahre Zeit gelas­sen, um ihr vier­tes Album zu ver­öf­fent­li­chen. „Snow“ haben die Aus­tra­lier es beti­telt, und es ist den­noch keine klas­si­sche Win­ter­platte gewor­den. Ich ver­mute, dass die bei­den auch keine karge kalte Platte machen kön­nen, denn ihre drei letz­ten Plat­ten hat­ten immer eine schöne Süße in den Songs und waren zudem sehr leicht­fü­ßig. Dazu immer ein paar schöne sanfte kleine Indie‐​Pop‐​Ohrwürmer.

Snow“ hat auch all die Eigen­schaf­ten, und den­noch sind dies­mal wesent­lich mehr zurück­hal­tende Songs dabei. Aber diese ver­füh­ren einen erstaun­lich gut und meist auch mehr als auf den vor­he­ri­gen Alben. Die Gelas­sen­heit steht Angus & Julia Stone erstaun­lich gut, und auch der redu­zierte Sound macht sich gut.

In vie­len Momen­ten fühlt man sich an The XX erin­nert, und ein Song wie „My House Your House“ hätte bestimmt auch einen guten Platz auf einem von deren Alben gehabt. Gut, im Fall der bei­den Stone‐​Geschwister sind die Songs dann doch mehr dem Indie‐​Gitarren‐​Sound zuge­wandt als dem fei­nen elek­tro­ni­schen Sound.

Aber den Indie‐​Gitarren‐​Folk beherr­schen sie wun­der­bar, und das sieht man auch beim Opener „Snow“: ein wenig unter­kühlt, aber das glei­chen die lieb­li­chen Stim­men und der leicht ver­träumte Refrain aus.

Im Prin­zip ist die­ses Kon­zept auf nahezu alle ande­ren Songs zu über­tra­gen. Das Ver­wun­der­li­che ist, dass fast jeder Song über kurz oder lang sich als sanf­ter Ohr­wurm fest­setzt, und man ver­liebt sich fast in diese war­men Songs. Ein­zi­ges Manko ist, dass „Snow“ jetzt im Herbst erscheint und nicht im Frühling.

Erschie­nen bei: Ver­tigo /​Uni­ver­sal
www​.angus​and​ju​li​as​tone​.com

Über den Autor

Hauke Heesch Hauke Heesch

Hauke Heesch ist der Mann beim För­de­flüs­te­rer mit der Nase für gute Musik. Jede sei­ner Emp­feh­lun­gen ist ein Kauf­be­fehl – wer dann noch Radio hört, ist selbst Schuld.

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