Dienstag, 31. Januar 2012
Tarifkonflikt zwischen NOB und GDL
„Ich freue mich ganz besonders für unsere Fahrgäste, dass nun langfristig bei der NOB wieder Normalität einkehren kann“, so Martina Sandow, Geschäftsführerin der NOB. „Die Verhandlungen verliefen sachlich und konstruktiv. Mein besonderer Dank gilt Herrn Dr. Daehre, der die Schlichtung fachkundig und zielorientiert gesteuert hat.“
Der vereinbarte Haustarifvertrag zwischen NOB und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat eine Laufzeit rückwirkend vom 1. April 2011 bis 31. Dezember 2013. Die Tarifparteien einigten sich auf eine Einmalzahlung in Höhe von 1.000,00 Euro an die Arbeitnehmer, die bereits ausgezahlt wurde. Weitere Bestandteile sehen ein in sechs Stufen gegliedertes neues Entgeltsystem vor. Bei der GDL‐Forderung, die beruflichen Erfahrungen von Arbeitnehmern und die Einführung von Qualifizierungsregeln für Lokführer in den Haustarifvertrag aufzunehmen, wurde ebenso Einigkeit erzielt. Verbesserungen der sozialer Schutzbestimmungen, der Beitritt der NOB zum bestehenden Betreiberwechselvertrag der GDL mit Wirkung ab dem 31. Dezember 2012 und eine lineare Erhöhung der Gehälter von 2 Prozent ab 2013 sind ebenfalls Bestandteil des Tarifvertrages.