// Musik

Montag, 19. Februar 2018

Brutter

Reveal And Rise

Brutter – Reveal And Rise
Brutter – Reveal And Rise

Hin­ter Brut­ter steckt ein Fami­li­en­un­ter­neh­men, beste­hend aus den bei­den Brü­dern Chris­tian und Fre­drik Wal­l­um­rød. Beide machen Musik und sind sehr umtrie­big. Sie füh­len sich dem Jazz ver­schrie­ben, und Ken­ner die­ses Gen­res ken­nen ihren Namen von Bands wie Trond­heim Jazz Orches­tra, Seglems Folk Jazz Ensem­ble, Dog Almighty und vie­len ande­ren Bands mehr.

Nun arbei­ten sie zum ers­ten­mal als Duo zusam­men, und ver­öf­fent­lich­ten 2015 mit „Brut­ter“ ihr Debüt. Zu hören ist keine leichte Kost, die auch kei­nem Genre zuge­ord­net wer­den kann. „Reveal And Rise“ ist nun der Nach­fol­ger, und die Schwie­rig­kei­ten beste­hen wei­ter. Die acht neuen Lie­der bewe­gen sich auch im Bereich des Jazz.

Aber man kann diese Musik nicht recht ver­ord­nen, und den­noch hat sie einen wich­ti­gen Bestand­teil gemein: Die Musik auf „Reveal And Rise“ pfeift auf klas­si­sche Struk­tu­ren und ver­nünf­tige Melo­di­en­fol­gen. Die Musik von Brut­ter ist sehr expe­ri­men­tell und für die meis­ten Men­schen auch nicht unbe­dingt als Musik zu erkennen.

Die Klänge beste­hen aus einem elek­tro­ni­schen Umfeld, und manch­mal hört man kraft­volle Stör­ge­räusch, wie bei „Push Push“. Bei die­sem Stück fällt eines aber beson­ders auf, näm­lich dass die Songs immer einen son­der­ba­ren Rhyth­mus innehaben.

Man hat bei die­sem Album das Gefühl, dass die Musik aus­ein­an­der­ge­nom­men und dann wie­der zusam­men­ge­setzt wurde, um sie dann wie­der aus­ein­an­der­zu­neh­men und immer so wei­ter. Eine Art von Kreis­lauf oder, um in Musik­spra­che zu spre­chen, in Loops.

Erschie­nen bei: Hubro
hub​ro​mu​sic​.com

Über den Autor

Hauke Heesch Hauke Heesch

Hauke Heesch ist der Mann beim För­de­flüs­te­rer mit der Nase für gute Musik. Jede sei­ner Emp­feh­lun­gen ist ein Kauf­be­fehl – wer dann noch Radio hört, ist selbst Schuld.

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