// Musik

Samstag, 17. Februar 2018

Stu Larsen

Resolute

Stu Larsen – Resolute
Stu Larsen – Resolute

Das Stu Lar­sen sei­nem Debüt den Namen „Vag­abonds“ gab, passte. Schließ­lich tourte er danach ein­mal um den gan­zen Glo­bus und spielte quasi über­all, wo eine Bühne ist, und sei sie noch so klein. Auf die­sem Weg sam­melte er jede Menge Fans ein, und die sind bestimmt gespannt auf den Nach­fol­ger. Hat ja auch drei Jahre gebraucht, bis er seine Lied­samm­lung fer­tig hatte.

Reso­lute“ ist der Name und knüpft beim Erst­lings­werk an. Die Songs sind sanfte Werke, die jeg­li­che Auf­ge­regt­heit bei­seite legen, und auch jede Mög­lich­keit eines Hypes wird im Keim erstickt. Ver­wun­dert einen aber auch nicht, denn Stu Lar­sen ist auf einer Farm irgendwo im Nir­gendwo auf­ge­wach­sen und wollte diese ursprüng­lich nicht verlassen.

Doch dann sah er einen Film, und das ver­än­derte ihn „Ein Wen­de­punkt mei­nes Lebens kam mit dem Film ‚Into The Wild‘ und des­sen Haupt­dar­stel­ler, der wirk­lich alles hin­ter sich lässt und sein Geld ver­brennt, um durch Alaska zu zie­hen, wo er ver­sucht zu über­le­ben. So extrem ist mein Leben nicht, aber es hat mich dabei beein­flusst, diese Ent­schei­dung zu tref­fen.“ Geld hat er nicht ver­pul­vert, aber sei­nen Fokus geändert.

Und so sind die Lie­der alle­samt sanfte Folk‐​Songs, die nicht viel brau­chen. Eine Gitarre, Schlag­zeug, Bass, ab und dann ein Kla­vier. Stu Lar­sen singt dazu so sanft und zärt­lich, dass man ergrif­fen ist. Vor allem bei einem Song wie „By The River“ zeigt er, dass in der Stille doch viel Kraft liegt. Sanfte Wall Of Silence bau­schen sich vor einem auf und zei­gen, dass Stu Lar­sen durch­aus toll arran­gie­ren und Songs schrei­ben kann.

Zudem beein­druckt er einen bei „The Strai­ght Life“ mit dem Kön­nen, Folk mit dezen­tem Ame­ri­cana zu ver­bin­den, und das als Aus­tra­lier… Das Ver­las­sen der Farm hat ihm schein­bar gutgetan.

Erschie­nen bei: Nett­werk /​War­ner
www​.stu​lar​sen​.com

Über den Autor

Hauke Heesch Hauke Heesch

Hauke Heesch ist der Mann beim För­de­flüs­te­rer mit der Nase für gute Musik. Jede sei­ner Emp­feh­lun­gen ist ein Kauf­be­fehl – wer dann noch Radio hört, ist selbst Schuld.

facebook

 

Werbung