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Dienstag, 12. September 2017

Vanessa Mai

Regenbogen

Vanessa Mai – Regenbogen
Vanessa Mai – Regenbogen

Die Bilanz und die an den Tag gelegte Schnel­lig­keit kann sich sehen las­sen. Gestar­tet hat Vanessa Mai als Sän­ge­rin der Band Wol­ken­frei, doch schnell erkannte sie dass sie alleine erfolg­rei­cher ist und 2015 brachte sie ihr Debüt „Wach­ge­küsst“ her­aus. Die­ses kata­pul­tierte sie gleich in die deut­schen Top Ten.

Im nächs­ten Jahr bekam sie den Echo in der Kate­go­rie Schla­ger und schob noch den Lang­spie­ler „Für Dich“ nach und die­ses war vom glei­chen Erfolg geseg­net. Zwi­schen­zeit­lich war sie Juro­ren bei „DSDS“ und machte bei der Show „Let´s Dance“ und wurde zweite. „Regen­bo­gen“ ist nun das neuste Werk und die­ses toppt ihre Erfolge noch ein­mal, denn es lan­dete direkt auf Platz Eins.

Viel­leicht haben es nicht alle Fans der ers­ten Stunde gehört, de n ein wenig wurde an der For­mel geschraubt. Doch die Sor­gen­fal­ten glät­ten sich sehr schnell, denn natür­lich prä­sen­tiert sie wie­der Schla­ger­mu­sik. Auch spürt man ihre Jugend­lich­keit in ihrer Stimme. Den­noch ist die­ses Werk ein wenig glat­ter produziert.

Viele Songs ähneln sich und es befin­den sich auf „Regen­bo­gen“ fast immer ein sehr ähn­li­ches Tempo. Es soll die Fans zum tan­zen brin­gen und eher weni­ger zum träu­men, wie etwa bei „Die­ser eine Augen­blick“. In den lang­sa­men Momen­ten erkennt man zwei Sachen, dass sie diese Songs stimm­lich weni­ger lie­gen und dass die Arran­ge­ments mehr nach alten Schla­ger klingen.

Am bes­ten ist sie wenn die Melo­dien pop­pig ist und die Melo­dien gleich beim ers­ten Anlauf im Kopf sit­zen. Da wäre die Sin­gle „Und wenn ich träume“. Zuge­ge­ben mutig ist das Lied nicht aber ein ech­ter Ohr­wurm. Man erkennt bei die­sem Lied auch ganz genau dass Die­ter Boh­len hier am Werke war. Die­ser hat dass ganze Album pro­du­ziert und der Erfolg gibt den bei­den recht.

Erschie­nen bei: Sony Music
www​.vanessa​-mai​.de

Über den Autor

Hauke Heesch Hauke Heesch

Hauke Heesch ist der Mann beim För­de­flüs­te­rer mit der Nase für gute Musik. Jede sei­ner Emp­feh­lun­gen ist ein Kauf­be­fehl – wer dann noch Radio hört, ist selbst Schuld.

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