// Musik

Donnerstag, 13. September 2018

Godflesh

Post Self

Godflesh – Post Self
Godflesh – Post Self

Seit ein paar Jah­ren sind God­flesh wie­der zurück, denn zuvor hatte sich die Band getrennt. Ent­stan­den ist diese Band 1988 aus Tei­len der Bands Head of David und Napalm Death, und hat sich damals schnell einen Namen erspielt. Nun ist mit „Post Self“ das elfte Stu­dio­al­bum drau­ßen, und von Alters­milde kann auch heute nicht die Rede sein.

Noch immer tischen sie wil­den Industrial‐​Sound auf, und der ist meist ver­stö­ren­der als der vom jun­gen Nach­wuchs . Dabei ist es nicht immer ein wüten­der Ritt, wo die Sounds sich nicht ver­ga­lop­pie­ren. Auf „Post Self“ liegt die Kraft vor allem in den eher lang­sa­me­ren Sounds (zumin­dest für die­ses Genre).

Bei Stü­cken wie „Pre Self“ baut sich die Wucht nach und nach auf, und man erkennt dabei auch die Liebe zum Metal. Wobei diese Zunei­gung auch bei „No Body“ vor­han­den ist, wo der Gesang rau ist und eher dem Hard­core ent­lie­hen. Ein rich­ti­ges Tempo erreicht „Para­site“, das dabei einen Metal‐​Groove auf­weist und dann doch einen mit aller Gewalt umhaut. Die Gitar­ren sind hier sehr prä­sent, und auch das Schlag­zeug hat jede Menge Mus­kel­stränge, wie man es beim Schluss­song „The Infi­nite End“ ein­drucks­voll erlebt.

God­flesh sind noch immer unge­mein vital und bru­tal, so dass man davon aus­ge­hen kann, dass die nächs­ten Alben nicht schwä­cheln werden.

Erschie­nen bei: Avalance /​Indigo
www​.god​flesh​.com

Über den Autor

Hauke Heesch Hauke Heesch

Hauke Heesch ist der Mann beim För­de­flüs­te­rer mit der Nase für gute Musik. Jede sei­ner Emp­feh­lun­gen ist ein Kauf­be­fehl – wer dann noch Radio hört, ist selbst Schuld.

facebook

 

Werbung