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Montag, 18. August 2014

Bereits in der fünften Auflage

Mach das Internet bunt auf dem Barcamp Kiel

Foto: Archiv
Foto: Archiv

Schon in weni­gen Tagen ist wie­der Barcamp‐​Zeit in Kiel! Am Frei­tag und Sams­tag (22./23. August) tref­fen sich zum fünf­ten Mal Men­schen, die sich für Web 2.0 und The­men rund um das Inter­net inter­es­sie­ren, im Kie­ler Wis­sen­schafts­zen­trum. Wer sich beruf­lich oder pri­vat mit Com­pu­tern und Tech­nik­the­men beschäf­tigt und neue Ideen und Gesprächs­part­ner sucht, wird hier schnell fün­dig. Die Teil­nahme ist kos­ten­los, es sind jedoch nur noch einige wenige Plätze frei.

Was ist das eigent­lich, ein „Barcamp“?

In Kali­for­nien fand 2005 das erste Bar­Camp statt – und hat sich mitt­ler­weile in der gan­zen Welt eta­bliert. Cha­rak­te­ris­tisch für ein Bar­Camp ist der aktive Part eines jeden Teil­neh­mers. Ob die­ser eine Dis­kus­sion anregt, einen Vor­trag hält oder viel­leicht sogar eine eigene Ses­sion lei­tet, liegt allein an ihm. Die The­men vari­ie­ren von sozia­len Netz­wer­ken wie Face­book und Twit­ter über Inhalte wie Web­stan­dards, Unter­neh­mens­grün­dun­gen sowie juris­ti­sche Aspekte im Umfeld Inter­net bis hin zu E‐​Learning oder gesell­schaftlicher Par­ti­zi­pa­tion. Auch den Ablauf der Ses­si­ons bestim­men die Teil­neh­mer selbst, indem sie ihren Bei­trag auf einem Tagesablauf‐​Gitter plat­zie­ren, dem so genann­ten Grid. Jeder Besu­cher ist auf­ge­fordert, sich auf sein Her­zens­thema vor­zu­be­rei­ten und die ande­ren an sei­ner Lei­den­schaft – oder auch sei­ner kri­ti­schen Sicht – teil­ha­ben zu lassen.

Und wie kommt das jetzt nach Kiel?

Kiel hat eine wirk­lich aktive „Szene“, wenn es um die Berei­che Inter­net und Tech­nik geht. Man trifft sich beim Web­mon­tag, beim Cloud Com­pu­ting, bei Pl0gbars oder Toppoint‐​Veranstaltungen – viele die­ser Tref­fen sind übri­gens auch Her­zens­an­ge­le­gen­hei­ten eini­ger Fördeflüsterer‐​Mitglieder. Bar­camps fin­den bun­des­weit regel­mä­ßig statt und so lag es nahe, auch in Kiel eines zu ver­an­stal­ten. Nach eini­gen Anläu­fen war es dann 2010 soweit, dass mit Hilfe einer ehren­amt­li­cher Gruppe das erste Kie­ler Bar­camp auf die Beine gestellt wurde. Der Erfolg war mit über 120 Teil­neh­mern groß, die Nach­frage nach einer Neu­auf­lage im Jahr 2011 sogar noch grö­ßer, des­halb wur­den die Teil­neh­mer­zah­len auf knapp 300 Anmel­dun­gen auf­ge­stockt. 2014 fin­det nun am 22. und 23. August die bereits fünfte Aus­gabe statt.

Wie kann ich da mitmachen?

Ein­fach anmel­den, hin­ge­hen und mit­re­den. Bar­camps fol­gen gewis­sen Regeln, den „Rules of Bar­camp“, und so ist die Mit­wir­kung eines jeden Teil­neh­mers gefragt. Es ist jedoch nie­mand böse, wenn ihr euch am ers­ten Tag erst ein­mal umschaut und ein Gefühl für die Ver­an­stal­tung bekommt. Die Anmel­dung für die kos­ten­lose Ver­an­stal­tung fin­det online statt und gilt für jeden Tag einzeln:

Das Ticket kommt per Mail und muss aus­ge­druckt mit­ge­bracht wer­den – es gilt näm­lich zusätz­lich als Namens­schild. Soll­tet man doch nicht kom­men kön­nen, bit­ten die Ver­an­stal­ter darum, sich wie­der abzu­mel­den. So kön­nen Nach­rü­cker von der War­te­liste spon­tan noch an die­sem Tref­fen teil­neh­men. Die Erfah­run­gen der letz­ten Jahre spre­chen von einer guten Chance, im Laufe des Don­ners­tag­abends vom War­ten­den zum Teil­neh­mer zu werden.

Die Fördeflüsterer‐​Redaktion stellt selbst­ver­ständ­lich eben­falls wie­der einige Teil­neh­mer und wird auch 2014 vom Bar­camp Kiel berichten.

Über den Autor

Daniela Sonders Daniela Sonders

Suchte 2008 nach kiel4kiel und fand den För­de­flüs­te­rer. Wollte eigent­lich nur hier und da mal ne Kino­kri­tik schrei­ben und ver­sucht jetzt, die­sen herr­lich wuse­li­gen Laden in Schach zu hal­ten. Das hat sie nun davon. Inter­es­sen: Poli­tik, Medien, Bür­ger­rechte, Filme, Kochen und alles rund um Kiel.

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