// Kino

Mittwoch, 18. Januar 2012

Neu auf DVD

Liebe am Fjord Vol. 1

Das DVD-Cover.
Das DVD-Cover.

Die ein­drucks­volle Land­schaft Nor­we­gens ist Dreh– und Angel­punkt der Reihe „Liebe am Fjord“. Die unergründlichen Fjorde, die wilde, raue Natur, das unver­gleich­li­che Licht spie­geln die Emo­tio­nen und die inne­ren Kon­flikte der Prot­ago­nis­ten wider. Her­vor­ra­gende Dar­stel­ler, unver­gess­li­che Bil­der und zeitgemäße Lie­bes­ge­schich­ten dafür steht der Rei­hen­ti­tel „Liebe am Fjord“ im Ers­ten. Große Gefühle und viel Herz­schmerz sind die Haupt­in­halte in den Lie­bes­roman­zen. Edel:Motion veröffentlichte am 28. Okto­ber mit „Der Gesang des Win­des“ und „Som­mer­sturm“ die ers­ten bei­den Spiel­filme die­ser Serie auf DVD.

Dra­ma­ti­sche Kon­flikte und ergrei­fende Lie­bes­ge­schich­ten ste­hen im Mit­tel­punkt der „Liebe am Fjord“-Reihe im Ers­ten. Die Reihe ist mitt­ler­weile ein fes­ter Bestand­teil der Sen­de­rei­hen in der ARD gewor­den und mit einem gigan­ti­schen Markt­an­teil von durch­schnitt­lich 18 % und 5 Mio. Zuschauer pro Film ein wah­rer Zuschauer‐​Magnet in der Prime‐​Time der ARD. Die Sen­dung hat sich in der brei­ten Masse der Serien‐​Landschaft fest eta­bliert und auf­grund des gro­ßen Erfol­ges sind wei­tere Spiel­filme in der Pla­nung. Edel:Motion hat an allen bereits pro­du­zier­ten Spiel­fil­men die Rechte gekauft und somit wer­den in den nächsten Mona­ten Vol. 2 bis Vol. 4 erschei­nen, jeweils 2 Spiel­fime pro Box.

Inhalt

Auf der ers­ten DVD‐​Box „Liebe am Fjord – Volume 1“ wer­den die zwei Spiel­filme „Der Gesang des Win­des“ und „Som­mer­sturm“ gezeigt. Jutta Spei­del und Jan‐​Gregor Kremp spie­len die Haupt­rol­len in „Der Gesang des Win­des“. Durch das Nie­ren­ver­sa­gen ihres Soh­nes Daniel kommt Han­nes (Jutta Spei­del) gro­ßes Geheim­nis ans Tages­licht: Ihre bei­den Kin­der stam­men nicht von ihrem Ehe­mann Kaare (Jan‐​Gregor Kremp). Während die­ser sich tief ver­letzt von ihr zurückzieht, muss Hanne schnellstmöglich den leib­li­chen Vater fin­den. Er könnte Daniel durch eine Organ­spende ret­ten, weil alle ande­ren Fami­li­en­mit­glie­der nicht in Frage kom­men. Eine Suche mit gro­ßen Gefühlen beginnt.

Im zwei­ten Film „Som­mer­sturm“ trifft die attrak­tive Sin­gle­frau Karen (Susanna Simon) zufällig ihre Jugend­liebe Rune (Harald Schrott) wie­der. Zwi­schen den bei­den stellt sich rasch die alte Ver­traut­heit wie­der ein. Spon­tan lässt Karen ihr Stadt­le­ben hin­ter sich und zieht mit Rune auf einen abge­le­ge­nen Bau­ern­hof. Er will hier sei­nen Jugend­traum einer Pfer­de­zucht ver­wirk­li­chen. Doch bald nach ihrer Ankunft ver­letzt Rune sich bei einem Sturz und ist zunächst an den Roll­stuhl gefes­selt. Vom Land­le­ben heil­los überfordert, muss Karen sich ganz allein um Hof und Tiere kümmern.

Kri­tik

Beide Filme zeich­nen sich duch die Liebe zum Detail aus. Die ein­drucks­vol­len Schau­plätze sind gut gewählt und trotz der Fülle an Far­ben und Natur wer­den die ein­füh­sam erzähl­ten Geschich­ten davon nicht in den Hin­ter­grund gedrängt. Im Gegen­teil hat man den Ein­druck, dass Mensch und Natur nehzu per­fekt har­mo­nie­ren. Natür­lich wird hier und da auf die Trä­nen­drüse gedrückt, doch gleich­zei­tig macht es auch viel Spaß zu sehen, wie die Vor­stel­lung des Stadt­men­schen von der Natu­ridylle auf die harte Rea­li­tät des Bau­ern­le­bens trifft. „Liebe am Fjord“ ist etwas für Leute, die zwar Herz‐​Schmerz‐​Geschichten mögen, jedoch ohne das „zuviel“ an Zucker­guß bei Pil­cher und Co. Oben­auf kom­men noch die groß­ar­ti­gen Land­schafts­auf­nah­men eines rau­hen und ursprüng­li­chen Norwegens.

Tech­ni­sche Daten

  • Titel: Liebe am Fjord Vol. 1
    For­mat: Dolby Digi­tal 2.0 Ste­reo
    Spra­che: Deutsch
    Bild­sei­ten­for­mat: 16:9
    Stu­dio: Edel Ger­many GmbH
    DVD‐​Erscheinungstermin: 28.10.2011
    Spiel­dauer: 176 Min.
    Anzahl Disks: 2
    FSK: 6

Video

Direkt bei youtube schauen.

Über den Autor

Daniela Sonders Daniela Sonders

Suchte 2008 nach kiel4kiel und fand den För­de­flüs­te­rer. Wollte eigent­lich nur hier und da mal ne Kino­kri­tik schrei­ben und ver­sucht jetzt die­sen herr­lich wuse­li­gen Laden in Schach zu hal­ten. Das hat sie nun davon.

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