Die eindrucksvolle Landschaft Norwegens ist Dreh– und Angelpunkt der Reihe „Liebe am Fjord“. Die unergründlichen Fjorde, die wilde, raue Natur, das unvergleichliche Licht spiegeln die Emotionen und die inneren Konflikte der Protagonisten wider. Hervorragende Darsteller, unvergessliche Bilder und zeitgemäße Liebesgeschichten dafür steht der Reihentitel „Liebe am Fjord“ im Ersten. Große Gefühle und viel Herzschmerz sind die Hauptinhalte in den Liebesromanzen. Edel:Motion veröffentlichte am 28. Oktober mit „Der Gesang des Windes“ und „Sommersturm“ die ersten beiden Spielfilme dieser Serie auf DVD.
Dramatische Konflikte und ergreifende Liebesgeschichten stehen im Mittelpunkt der „Liebe am Fjord“-Reihe im Ersten. Die Reihe ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Sendereihen in der ARD geworden und mit einem gigantischen Marktanteil von durchschnittlich 18 % und 5 Mio. Zuschauer pro Film ein wahrer Zuschauer‐Magnet in der Prime‐Time der ARD. Die Sendung hat sich in der breiten Masse der Serien‐Landschaft fest etabliert und aufgrund des großen Erfolges sind weitere Spielfilme in der Planung. Edel:Motion hat an allen bereits produzierten Spielfilmen die Rechte gekauft und somit werden in den nächsten Monaten Vol. 2 bis Vol. 4 erscheinen, jeweils 2 Spielfime pro Box.
Inhalt
Auf der ersten DVD‐Box „Liebe am Fjord – Volume 1“ werden die zwei Spielfilme „Der Gesang des Windes“ und „Sommersturm“ gezeigt. Jutta Speidel und Jan‐Gregor Kremp spielen die Hauptrollen in „Der Gesang des Windes“. Durch das Nierenversagen ihres Sohnes Daniel kommt Hannes (Jutta Speidel) großes Geheimnis ans Tageslicht: Ihre beiden Kinder stammen nicht von ihrem Ehemann Kaare (Jan‐Gregor Kremp). Während dieser sich tief verletzt von ihr zurückzieht, muss Hanne schnellstmöglich den leiblichen Vater finden. Er könnte Daniel durch eine Organspende retten, weil alle anderen Familienmitglieder nicht in Frage kommen. Eine Suche mit großen Gefühlen beginnt.
Im zweiten Film „Sommersturm“ trifft die attraktive Singlefrau Karen (Susanna Simon) zufällig ihre Jugendliebe Rune (Harald Schrott) wieder. Zwischen den beiden stellt sich rasch die alte Vertrautheit wieder ein. Spontan lässt Karen ihr Stadtleben hinter sich und zieht mit Rune auf einen abgelegenen Bauernhof. Er will hier seinen Jugendtraum einer Pferdezucht verwirklichen. Doch bald nach ihrer Ankunft verletzt Rune sich bei einem Sturz und ist zunächst an den Rollstuhl gefesselt. Vom Landleben heillos überfordert, muss Karen sich ganz allein um Hof und Tiere kümmern.
Kritik
Beide Filme zeichnen sich duch die Liebe zum Detail aus. Die eindrucksvollen Schauplätze sind gut gewählt und trotz der Fülle an Farben und Natur werden die einfühsam erzählten Geschichten davon nicht in den Hintergrund gedrängt. Im Gegenteil hat man den Eindruck, dass Mensch und Natur nehzu perfekt harmonieren. Natürlich wird hier und da auf die Tränendrüse gedrückt, doch gleichzeitig macht es auch viel Spaß zu sehen, wie die Vorstellung des Stadtmenschen von der Naturidylle auf die harte Realität des Bauernlebens trifft. „Liebe am Fjord“ ist etwas für Leute, die zwar Herz‐Schmerz‐Geschichten mögen, jedoch ohne das „zuviel“ an Zuckerguß bei Pilcher und Co. Obenauf kommen noch die großartigen Landschaftsaufnahmen eines rauhen und ursprünglichen Norwegens.
Suchte 2008 nach kiel4kiel und fand den Fördeflüsterer. Wollte eigentlich nur hier und da mal ne Kinokritik schreiben und versucht jetzt diesen herrlich wuseligen Laden in Schach zu halten. Das hat sie nun davon.
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