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Mittwoch, 08. Februar 2012

Hörspielreihe

Jack Slaughter Folge 16: "Asmodianas Todesring"

Foto: Archiv
Foto: Archiv

Hör­spiele mit Dämo­nen und Geis­ter­jä­gern sind an sich nichts neues und man könnte mei­nen, dass schon jeder Aspekt die­ses Genre zu Ende erzählt wor­den sei. Doch mit „Jack Slaugh­ter – Toch­ter des Lichts“ es schafft Lars Peter Lueg, der Geschichte zwi­schen Gut und Böse eine neue Facette zu geben. Im Januar erschien bereits die 16. Folge die­ser nicht ganz ernst­zu­neh­men­den Grusel‐​Hörspielreihe.

Über die Serie

Im Ver­bor­ge­nen tobt seit Jahr­tau­sen­den ein blu­ti­ger Krieg zwi­schen Gut und Böse. Die Mensch­heit allein ist zu schwach, die ent­seelte Dun­kel­heit zu besie­gen. Doch in Zei­ten größ­ter Ver­zweif­lung wird eine Kämp­fe­rin gebo­ren, die sich tap­fer den Dämo­nen und Mäch­ten der Fins­ter­nis ent­ge­gen stellt. Jene Krie­ge­rin ist die Toch­ter des Lichts, die mit ihrer Kraft gegen die erbar­mungs­lo­sen Bes­tien der Hölle antre­ten muss. Sie nimmt sich selbst nicht ganz so ernst, aber ihre Feinde soll­ten dies bes­ser tun. Beglei­ten wir die Toch­ter des Lichts auf sei­nem Weg. Ihr Name ist … Jack Slaughter.

Die­ser Jack Slaugh­ter war ein unbe­schol­te­ner Ver­käu­fer in einem Waf­fen­la­den, als er ein geheim­nis­vol­les Paket mit einer Dämonenkiller‐​Waffe erhält und fortan in die Fuß­stap­fen sei­ner ver­stor­be­nen Groß­mut­ter tritt, einer ehe­ma­li­gen „Toch­ter des Lichts“, die ihm regel­mä­ßig im Schlaf Tipps zur Dämo­nen­be­kämp­fung gibt.

Inhalt

Gerade ist die „Bedro­hung aus dem All“ (Folge 15) für das kleine Jack­son­ville abge­wen­det, da steht schon neuer Ärger für die „Toch­ter des Lichts“ ins Haus. Folge 16 schwe­ben Jack Slaugh­ters Eltern in höchster Lebens­ge­fahr. Die ein­zige Möglichkeit, sie zu ret­ten, besteht darin, ein Tur­nier gegen die Wunschgöttin des Höllenfeuers zu gewin­nen. Doch Lady Asmo­diana, Ex‐​Frau Luzi­fers, scheint unbe­sieg­bar. Die Ver­zweif­lung lässt Jack und seine Freunde trotz­dem in den Todes­ring tre­ten. Es kommt zu einem tra­gi­schen Zwi­schen­fall, der Jacks Herz bre­chen lässt. Und er begeht einen fata­len Feh­ler, der ihn mehr kos­tet als alles Geld der Welt.

Kri­tik

Die „Jack Slaughter“-Reihe ist wirk­lich mal etwas ande­res. Wem die unter­schied­li­chen Erzähl­stränge bei „Dorian Hun­ter“ zu kom­plex, die düs­tere Stim­mung bei „Gabriel Burns“ etwas zu dun­kel und Kin­der­hör­spiele ein­fach zu albern sind, fin­det bei „Jack Slaugh­ter“ einen guten Mix aus kom­ple­xer Hand­lung, Düs­ter­nis und klei­nen Come­dy­ein­la­gen, eben eine „Horror‐​Sitcom“. Dazu kommt die hoch­wer­tige Pro­duk­tion sowie viele bekannte Stim­men als Spre­cher der ein­zel­nen Rol­len. Die „Toch­ter des Lichts“ kann man auch mal neben­bei hören, ohne gleich den Faden zu ver­lie­ren. Die Alters­emp­feh­lung für diese Hör­spiel­reihe liegt daher bei ent­spann­ten 12 Jahren.

Die sind in die­ser Folge auch gerecht­fer­tigt, denn Denise Gor­zel­anny als Lady Asmo­diana ver­brei­tet durch ihre Stimme und ihr Spiel auf eine ange­nehme Weise Angst und Schre­cken. Wäh­rend der „Angriff aus dem All“ ein wenig kreuz und quer lief und daher für Neu­ein­stei­ger in die Serie eher weni­ger geeig­net war, kann man der Hand­lung in der sech­zehn­ten Aus­gabe prima fol­gen und trifft auch wie­der auf zahl­rei­che „alt­be­kannte“ Cha­rak­tere aus Jack­son­ville. Diese Folge – mit dem Aus­blick auf wei­tere Tref­fen mit dem Teu­fel per­sön­lich – macht auf jeden Fall Lust auf Nachschub!

Wei­tere Informationen

Video

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Über den Autor

Daniela Sonders Daniela Sonders

Suchte 2008 nach kiel4kiel und fand den För­de­flüs­te­rer. Wollte eigent­lich nur hier und da mal ne Kino­kri­tik schrei­ben und ver­sucht jetzt die­sen herr­lich wuse­li­gen Laden in Schach zu hal­ten. Das hat sie nun davon.

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