Mittwoch, 08. Februar 2012
Hörspielreihe
Im Verborgenen tobt seit Jahrtausenden ein blutiger Krieg zwischen Gut und Böse. Die Menschheit allein ist zu schwach, die entseelte Dunkelheit zu besiegen. Doch in Zeiten größter Verzweiflung wird eine Kämpferin geboren, die sich tapfer den Dämonen und Mächten der Finsternis entgegen stellt. Jene Kriegerin ist die Tochter des Lichts, die mit ihrer Kraft gegen die erbarmungslosen Bestien der Hölle antreten muss. Sie nimmt sich selbst nicht ganz so ernst, aber ihre Feinde sollten dies besser tun. Begleiten wir die Tochter des Lichts auf seinem Weg. Ihr Name ist … Jack Slaughter.
Dieser Jack Slaughter war ein unbescholtener Verkäufer in einem Waffenladen, als er ein geheimnisvolles Paket mit einer Dämonenkiller‐Waffe erhält und fortan in die Fußstapfen seiner verstorbenen Großmutter tritt, einer ehemaligen „Tochter des Lichts“, die ihm regelmäßig im Schlaf Tipps zur Dämonenbekämpfung gibt.
Gerade ist die „Bedrohung aus dem All“ (Folge 15) für das kleine Jacksonville abgewendet, da steht schon neuer Ärger für die „Tochter des Lichts“ ins Haus. Folge 16 schweben Jack Slaughters Eltern in höchster Lebensgefahr. Die einzige Möglichkeit, sie zu retten, besteht darin, ein Turnier gegen die Wunschgöttin des Höllenfeuers zu gewinnen. Doch Lady Asmodiana, Ex‐Frau Luzifers, scheint unbesiegbar. Die Verzweiflung lässt Jack und seine Freunde trotzdem in den Todesring treten. Es kommt zu einem tragischen Zwischenfall, der Jacks Herz brechen lässt. Und er begeht einen fatalen Fehler, der ihn mehr kostet als alles Geld der Welt.
Die „Jack Slaughter“-Reihe ist wirklich mal etwas anderes. Wem die unterschiedlichen Erzählstränge bei „Dorian Hunter“ zu komplex, die düstere Stimmung bei „Gabriel Burns“ etwas zu dunkel und Kinderhörspiele einfach zu albern sind, findet bei „Jack Slaughter“ einen guten Mix aus komplexer Handlung, Düsternis und kleinen Comedyeinlagen, eben eine „Horror‐Sitcom“. Dazu kommt die hochwertige Produktion sowie viele bekannte Stimmen als Sprecher der einzelnen Rollen. Die „Tochter des Lichts“ kann man auch mal nebenbei hören, ohne gleich den Faden zu verlieren. Die Altersempfehlung für diese Hörspielreihe liegt daher bei entspannten 12 Jahren.
Die sind in dieser Folge auch gerechtfertigt, denn Denise Gorzelanny als Lady Asmodiana verbreitet durch ihre Stimme und ihr Spiel auf eine angenehme Weise Angst und Schrecken. Während der „Angriff aus dem All“ ein wenig kreuz und quer lief und daher für Neueinsteiger in die Serie eher weniger geeignet war, kann man der Handlung in der sechzehnten Ausgabe prima folgen und trifft auch wieder auf zahlreiche „altbekannte“ Charaktere aus Jacksonville. Diese Folge – mit dem Ausblick auf weitere Treffen mit dem Teufel persönlich – macht auf jeden Fall Lust auf Nachschub!
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