Montag, 16. Januar 2012
Landtagswahl 2012Die schleswig‐holsteinischen Grünen setzen auf Eigenständigkeit und gehen ohne Koalitionsaussage in den kommenden Wahlkampf. In seiner Bewerbungsrede betonte Habeck, das es ihm auf die Inhalte ankommt und dass die Grünen „keinen Koalitionsvertrag unterschreiben, der die Energiewende nicht konsequent umsetzt“. Es geht den Grünen um die Umsetzung ihrer Positionen und nur wenn man diese durchsetzen kann, wollen die „Nordlichter“ einen Koalitionsvertrag unterschreiben. Falls nicht, so Habeck, werden die Grünen auch den Gang in die Opposition nicht scheuen.
Auf Platz eins wurde die Kielerin Monika Heinold mit 94 Prozent der abgegebenen Stimmen gewählt. Im Wettbewerb um Platz drei setzte sich die Landesvorsitzende Eka von Kalben gegen die Landtagsvizepräsidentin Marlies Fritzen durch, die auf den als sicher geltenden Platz neun gewählt wurde. Weniger Glück hatte der ehemalige Franktionsvorsitzende Karl‐Martin Hentschel, der auf dem Landesparteitag sein politisches Comeback plante, sich jedoch nicht gegen den Agrarpolitischer Sprecher Bernd Voss (Platz 6) und Burkhard Peters (Platz 8) durchsetzen konnte. Ebenfalls auf einen aussichtsreichen Listenplatz gewählt wurden Marret Bohn, Anke Erdmann, Andreas Tietze und Ines Strehlau.
Mit Anke Erdmann (Platz 7), Thomas Lange (Platz 14), Catharina Nies (Platz 15), Gülser Dönen (Platz 17) und Friederike Pokatis (Platz 21) wurden weitere Kielerinnen und Kieler auf die Wahlliste für die kommende Landtagswahl aufgestellt.