Vier Jahre ist es her da, haben Choir Of Young Believers ihr Debüt „This Is For The White In Your Eyes“ veröffentlicht, und die Presse hat diesem Album sehr viel Zuneigung beschert, dabei auch so unterschiedliche Zeitschriften wie der amerikanische Rolling Stone oder auch De:Bug. Ganze vier Jahre haben sich die Dänen nun Zeit gelassen, um mit „Rhine Gold“ den Nachfolger fertig zu stellen.
Meike Schrader ist den meisten noch nicht bekannt, dabei hat man ihre Stimme sicherlich schon mehrmals gehört. Denn die Hamburgerin tritt oft bei der Hanseatischen Singer-Songwriter-Konzertreihe „Sängerknaben & Sirenen“ auf, vor allem aber hat man sie bei Songs von Künstlern wie Udo Lindenberg oder Fettes Brot kennen gelernt.
Casting-Shows sind mittlerweile im TV-Quoten-Tiefflug! Das verwundert nicht, denn die gekürten Stars haben meist eine kürzere Haltbarkeit als eine Tiefkühl-Pizza. Sicherlich ist ein Grund dafür, dass Menschen nicht mehr so viel Geld für Musik ausgeben, aber auch die Tatsache, dass man die Sternchen nicht langfristig aufbaut.
Als Olli Schulz noch mit dem Hund Marie seine ersten Songs veröffentlichte, hat man in ihm immer irgendwie den lustigen Liedermacher gesehen. Aber immer war er sehr aufrichtig und hatte seine Prinzipien, und als er diese dann brach und dann doch bei Stefan Raabs „Bundesvision Song Contest“ aufgetreten ist, war man sich nicht sicher, wie es weitergehen sollte, zumal sein Beitrag „Mach den Bibo“ dann doch albern war, aber sehr erfolgreich.
Werbespots sind immer ein guter Motor, um einen unbekannten Song zu einem Hit umzumotzen. Das war auch bei Alex Clare der Fall, sein Song „Too Close“ ist die Marketing-Melodie für ein Betriebssystem, und dadurch ist dieses Lied dann zu einem Überraschungs-Ohrwurm geworden. Dass es funktionieren könnte, ist ja nicht ganz klar gewesen, denn seine Musik ist ja nun nicht vom klassischen Hit geprägt.
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