Donnerstag, 02. Februar 2012
GirlsEin Jahr darauf folgte eine EP, die von der Band als Album gezählt wird, und kürzlich also „Father, Son, Holy Ghost“, welche also Nummer drei ist. Der Einstieg „Honey Bunny“ ist eine richtig schnieke Indie‐Single, die einen mit dem Refrain ähnlich umgarnt wie Frauen, die man eben „Honey Bunny“ nennt.
Und auch „Alex“ mag man durch den verträumt verliebten Gitarrensound, bei „Die“ allerdings münden hier Instrumente im klassischen Hardrock, um ganz zum Schluss noch Pink Floyd zu huldigen. „Die“ ist sicherlich der aufwendigste und mutigste Song auf diesem Werk, ansonsten ist dieses Album gerne ein wenig weicher und auch betörender.
Denn die Arrangements sind zarter und der Gesang von Christopher Owens dann noch so leicht verschlurft und dennoch so lieblich wie ein frisch aufgeschütteltes Kopfkissen. Manchmal ist es aber schüchtern, was man hier hört, und manchmal entgleiten einem die Songs.
Aber man sollte gespannt dranbleiben, dann merkt man, dass hier auch Surf‐Sounds oder psychedelische Momente sich einschleichen und manchmal einfache IndiePopsongs. Manchmal gelingen den Herren auch kleine Wohlfühl‐Hits wie „Magic“.
Gerne sind die Songs in leicht schmelzenden Moll Klängen getragen, das ist der Unterschied zum Debüt. Aber was soll’s, denn Owens Mutti mag dieses Album bestimmt auch, immerhin sind zwei Songs ihr gewidmet.
Erschienen bei: PIAS /Rough Trade
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