// Musik

Sonntag, 17. September 2017

Tycho

Epoch

Tycho – Epoch
Tycho – Epoch

Ent­spannte elek­tro­ni­sche Musik gab es nahezu schon immer solange Men­schen her­aus­ge­fun­den haben, dass mit Strom betrie­bene Kis­ten auch Musik machen kön­nen. Trotz­dem ist vor ca. zehn Jah­ren eine rich­tige Welle an Musik mit Musik die­sen Schla­ges aufgetaucht.

Pas­sen­der­weise hat die Band Tycho 2004 ihr Debüt her­aus­ge­bracht und zwei Jahre dass nächste Album nach­ge­scho­ben. Danach war eine Pause bis 2011 und es erschien auf dem Label Ghostly Inter­na­tio­nal das Werk „Dive“. Das kam genau zu dem Höhe­punkt des Chillwave‐​Sounds und blieb den­noch eher ein Geheimtipp.

Epoch“ ist nun der neuste Lang­spie­ler und auch der wird sicher­lich nicht dafür sor­gen dass Tycho jetzt zur Sperr­spitze die­ser Szene wer­den. Zumal es schon einige Monate drau­ßen ist und man die Lie­der noch nicht irgend­wie groß­flä­chig ver­neh­men konnte. Viel­leicht liegt es daran, dass sich die gan­zen Songs schwer abgren­zen und vie­les sich doch sehr gleicht.

Dabei kann man der Musik von Scott Han­sen, der seit lan­gem Tycho nicht mehr als Solo‐​Projekt son­dern als Band betreibt, nicht abspre­chen dass hier doch mal eine gute Dyna­mik hat und das ist bei ent­spann­ter Musik doch eher sel­ten. Auch schön ist, dass auch gerne klas­si­sche Instru­mente sich in das Gesamt­bild ein­fü­gen und manch­mal sogar Füh­rungs­rol­len über­neh­men, wie etwa bei „Divi­sion“. Bei die­sem besag­ten Song ist jede Menge Tem­po­wech­sel vor­han­den und erin­nert sogar an die schö­nen Momente von M83.

Man merkt also doch schnell dass Scott Han­sen und seine vier Mit­strei­ter durch­aus viel kön­nen und auch bei „Source“ ver­bin­den sie Leich­tig­keit mit leich­ten Druck und so etwas muss man erst­mals kön­nen. Trotz­dem gibt es auch Stü­cke „Hori­zon“, die wie Lounge‐​Musik von der Stange klin­gen und dass Gesamt­bild eintrüben.

Erschie­nen bei: Ghostly International
www​.tycho​mu​sic​.com

Über den Autor

Hauke Heesch Hauke Heesch

Hauke Heesch ist der Mann beim För­de­flüs­te­rer mit der Nase für gute Musik. Jede sei­ner Emp­feh­lun­gen ist ein Kauf­be­fehl – wer dann noch Radio hört, ist selbst Schuld.

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