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Donnerstag, 01. Juni 2017

Dreamcar

Dreamcar

Dreamcar – Dreamcar
Dreamcar – Dreamcar

Eigent­lich hätte es auch schnell gehen kön­nen mit dem ver­öf­fent­li­chen die­ses Debüt der Band Dream­car. Denn die Plat­ten­fir­men hät­ten bestimmt blind zuge­schnappt, als sich 2014 Tony Kanal (Bass), Tom Dumont (Gitarre) and Adrian Young (Schlag­zeug) zusam­men mit Sän­ger Davey Havok (AFI, Blakq Audio) zum ers­ten mal zusam­men Songs geschrie­ben haben.

Immer­hin sind bis auf der Sän­ger, alle bei der erfolg­rei­chen Band No‐​Doubt tätig. Der Name hat für Plattenfirmen‐​Scouts sicher­lich schon für Spei­chel­fluss im Mund und Plus auf dem Geschäfts­konto gesorgt. Doch so schnell ging es nicht, denn es war ein Hobby der Musi­ker und nur wenige Men­schen waren ein­ge­weiht über diese musi­ka­li­sche Leidenschaft.

Zudem hat es den No‐​Doubt‐​Musikern Spass gemacht, wie­der in einem klei­nen Stu­dio sich zu ver­schan­zen und ohne Zeit­druck Lie­der zu schrei­ben und arran­gie­ren. Weil diese Tätig­keit wohl an das Schrau­ben von Autos erin­nert, haben sie sich ein­fach Dream­car genannt. Aus der Garage schie­ben sie nicht gerade die Traum­au­tos der Musik, aber dafür wel­che die recht schnell auf Tou­ren kom­men und durch­aus sprit­zig und sport­lich in der Kurve liegen.

Gerne mit einer Liebe zu acht­zi­ger Jahre Pop‐​Musik, mit einen gro­ßen Hang zum Pathos im Gesang. Auch sind die Songs nicht gerade von gro­ßer Prosa getrie­ben. Doch die Musik von Dream­car soll Freude ver­brei­ten und wenn man ein Song wie „All Of The Dead Girls“hört bemerkt man dass die Songs getrie­ben sind von gute Laune, dass man schon fast über­drüs­sig wer­den könnte.

Beim Opener „After I Con­fes­sed“ prä­sen­tie­ren sie New Wave um das Jahr 1985 herum und musi­ka­lisch sind es auch die Kor­ri­di­na­ten irgendwo zwi­schen Big Coun­try, Sim­ple Minds und U2 und auch The Kil­lers sind hier nicht weit. Auch der ver­gleich­bare Hang zum Station‐​Pop ist ein­deu­tig da.

Sicher­lich ist „Dream­car“ nicht jeder­manns Traum aber was die Band kann ist unheim­lich grif­fige Ohr­wür­mer schrei­ben, da braucht man nur ein­mal „Eber Lonely“ hören.

Erschie­nen bei: Colum­bia /​Sony Music
www​.dream​car​mu​sic​.com

Über den Autor

Hauke Heesch Hauke Heesch

Hauke Heesch ist der Mann beim För­de­flüs­te­rer mit der Nase für gute Musik. Jede sei­ner Emp­feh­lun­gen ist ein Kauf­be­fehl – wer dann noch Radio hört, ist selbst Schuld.

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