// Musik

Freitag, 04. Mai 2012

Photek

DJ Kicks

Photek – DJ Kicks
Photek – DJ Kicks

Sein letz­tes rich­ti­ges Album liegt schon zwölf Jahre zurück, und den­noch ist Pho­tek nie aus dem musi­ka­li­schen Gedächt­nis ver­schwun­den. Schließ­lich ist er seit Jah­ren als Remi­xer aktiv und bringt jede Menge ein­zelne Tracks her­aus und hat natür­lich auch das Plat­ten­kom­bi­nie­ren vor Publi­kum nicht ver­lernt. Nicht zu ver­ges­sen, dass er seit Jah­ren immer wie­der Mix‐​CDs mit Tracks befül­len darf, und nun zum ers­ten mal auch für die bekannte „DJ Kicks Serie“.

Da ist die Erwar­tung natür­lich groß, denn schließ­lich ist seit mehr als einem Jahr der Dub­step wie­der da, und auch Drum & Bass wird noch gerne gehört. Also ist der Sound von Rupert Par­kes alias Pho­tek wie­der auf der Höhe der Zeit. Seine Zusam­men­stel­lung für die DJ‐​Kicks‐​Folge ist dem­ent­spre­chend auch eher von Rhyth­mus und tie­fen Bäs­sen geprägt als von gro­ßen Melo­dien oder geziel­tem Zeitgeist.

Das ist erfri­schend, und auch die Tat­sa­che, wie Pho­tek hier mit gro­ßen Namen jon­gliert, ist char­mant. Viel­mehr hat das Urge­stein hier ein stim­mi­ges Werk aus ein­zel­nen Tracks zusam­men­ge­tra­gen, das atmo­sphä­ri­sche Dichte hat und irgend­wie immer düs­ter klingt. Dabei gibt es immer etwas zu ent­de­cken, denn viele kleine Sound­schnip­sel flie­gen einem in die Ohren hin­ein und sor­gen dafür, dass man immer inter­es­siert zuhört.

Musik für den Kopf? Nicht nur, die­ser Mix könnte durch­aus auch im Club funk­tio­nie­ren, viel­leicht nicht in einem geschnie­gel­ten, eher aber in einem, der in einer alten Indus­trie­an­lage liegt, wo es kein glei­ßen­des Licht gibt und wo vor der Tür Gestal­ten an Ziga­ret­ten rau­chen. Aber haben einen diese gan­zen Tracks in den Bann gezo­gen, ob nun im Club oder zu Hause, stellt man fest, dass es sich hier­bei um eine span­nende Com­pi­la­tion handelt.

Dabei beherrscht Pho­tek das Spiel mit dem Tempo ganz wun­der­bar und lässt auch immer wie­der neue Span­nun­gen und Land­schafte sich einem eröff­nen. Erstaun­lich dabei ist, dass sechs (von 19) eigene Stü­cke dabei sind, die manch­mal auch die ande­ren Tracks ver­bin­den. Eine wirk­lich tolle Zusam­men­stel­lung, die auf jede Weise fas­zi­niert und funktioniert.

Erschie­nen bei: !K7 /​Alive

www​.dj​-kicks​.com

Video

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Über den Autor

Hauke Heesch Hauke Heesch

Hauke Heesch ist der Mann beim För­de­flüs­te­rer mit der Nase für gute Musik. Jede sei­ner Emp­feh­lun­gen ist ein Kauf­be­fehl – wer dann noch Radio hört, ist selbst Schuld.

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