// Musik

Dienstag, 16. Mai 2017

Ed Sheeran

Divide

Ed Sheeran - Divide
Ed Sheeran - Divide

Ed Shee­ran ist ein Musi­ker der aller­hand Rekorde bricht und somit kann man ihn also als Super­star bezeich­nen. Doch eigent­lich ver­kör­pert er nun genau dass Gegen­teil. Ein Typ mit einer akus­ti­schen Gitarre und dazu einem T‐​Shirt und einer abge­tra­ge­nen Jeans. Viel­leicht ist es, weil der Auf­stieg so rasant ging und sein vier­tes Album „+“ zu einem Ver­kaufs­schla­ger wurde.

Mit dem Nach­fol­ger „X“ avan­cierte dann zu einen ech­ten Mil­lio­nen­sel­ler und das welt­weit. Des­we­gen ist es klar, dass sein sechs­tes Album „Divide“ über­all die Charts stürmt. Musi­ka­lisch hat sich auf die­sem Album auch etwas getan. Gleich der Opener „Era­ser“ klingt nicht nach einem schüch­ter­nen Jun­gen mit Gitarre. Viel­mehr ist der Song ein per­fek­ter Som­mer­hit. Fröh­li­che Melo­dien, ein heyaheayheaya‐​Gesang , luf­tige Rap‐​Parts und eine akus­ti­sche Gitarre klin­gen gar nicht so nach Ed Sheeran.

Auch sein Über­hit Shape Of You“ klingt nach einem smar­ten Jun­gen, der viel Selbst­be­wusst­sein hat, ist dabei eben­falls recht locker arran­giert und vor allem ein­gän­gig. Bei „Gal­way Girl“ rappt Ed Shee­ran recht salopp daher, klar: Hip Hop Fans wer­den die­ses eher unge­lenk fin­den. Den­noch kann man die­sem Song eine gewisse Cle­ver­ness nicht abspre­chen, denn es hat auch noch iri­sche Pfei­fen und Fie­deln und klingt irgend­wie nach Coldplay.

Ed Shee­ran setzt hier alles auf kom­mer­zi­el­len Erfolg und die­ser tritt auch ein. Es wer­den hier alle Regis­ter erfolg­rei­chen Pops auf­ge­zeigt und genutzt und gegen­über sei­nen letz­ten Alben sind die Songs wesent­lich grif­fi­ger. Ed Shee­ran hat dafür viel von sei­nem Folk über Bord gewor­fen. So blei­ben sanfte Bal­la­den wie „Hearts Don´t Break Around Here“ doch ein wenig in der Unter­zahl und bre­chen so stär­ker mit den letz­ten Alben.

Erschie­nen bei: Atlan­tic /​War­ner
www​.eds​hee​ran​.com

Über den Autor

Hauke Heesch Hauke Heesch

Hauke Heesch ist der Mann beim För­de­flüs­te­rer mit der Nase für gute Musik. Jede sei­ner Emp­feh­lun­gen ist ein Kauf­be­fehl – wer dann noch Radio hört, ist selbst Schuld.

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