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Donnerstag, 10. August 2017

18. Kieler Museumsnacht

Die Nacht der offenen Museen

Foto: Archiv
Foto: Archiv

Am 25. August 2017 fin­det zum 18. Mal die Kie­ler Muse­ums­nacht statt. Ins­ge­samt 25 Museen, Galie­ruen und kul­tu­relle Ein­rich­tun­gen laden zwi­schen 19 und 24 Uhr die Kie­ler Nacht­sch­är­mer ein. Ein bun­ter Mix aus Kunst, Wis­sen­schaft, Lite­ra­tur, Musik und Thea­ter wol­len in die­ser Nacht ent­deckt und bestaunt werden.

Unter dem Motto „Kie­ler Museen neu ent­de­cken“ kann von A wie Alte Mu bis Z wie Zoo­lo­gi­sches Museum die Kie­ler Muse­ums­land­schaft erkun­det wer­den. Der tra­di­tio­nelle Höhe­punkt des Kie­ler Kul­tur­som­mers bie­tet nicht nur facet­ten­rei­chen Aus­stel­lun­gen, es war­ten auf die Besu­che­rin­nen und Besu­cher Aktio­nen zum Stau­nen und Mit­ma­chen, mit­rei­ßende Musik, ener­gie­ge­la­dene Expe­ri­mente, tem­po­rei­cher Tanz, fan­ta­sie­volle Filme sowie ver­gnüg­li­che Vor­träge und Führungen.

Kunst wird in der Muse­ums­nacht beson­ders groß geschrie­ben: Die Gale­rie Umtrieb zeigt neben Fil­men von jun­gen Künst­le­rin­nen und Künst­lern aus Nord­deutsch­land Licht­pro­jek­tio­nen an Haus­fas­sa­den. Das Ate­lier­haus im Anschar­park lädt dazu ein, sich in einem Comic– oder einem Kera­mik­work­shop künst­le­risch aus­zu­pro­bie­ren. Im Brunswi­ker Pavil­lon kön­nen sich die Besu­che­rin­nen und Besu­cher von zwei Künst­lern por­trä­tie­ren las­sen. Das Ergeb­nis ist mal har­mo­nisch geord­net, mal gro­tesk chao­tisch. Unter dem Motto „Tref­fen sich ein Wald­rapp, ein Wach­tel­kö­nig und ein Faul­tier im Museum…“ bit­tet die Kunst­halle zu Kiel zu einer Expe­di­tion ins Kunst­reich. Inspi­rie­rende Momente ver­spricht auch der Kunst­raum B: Dort schlen­dern Inter­es­sierte durch die 5‐​Stunden‐​Pop‐​Up‐​Ausstellung oder lau­schen einem Hör­spiel zum Thema Selbst­op­ti­mie­rung. Bei der Kunst­ak­tion „Mit Ohren malen“ in der Stadt­ga­le­rie Kiel wer­den gespro­chene Lite­ra­tur­texte an der Staf­fe­lei in Bil­der umgesetzt.

Das erste Mal ist in die­sem Jahr die Alte Mu dabei. Mit einem bun­ten Pro­gramm aus Musik, Kunst­ak­tio­nen, Work­shops und Aus­stel­lun­gen lädt sie auf das ehe­ma­lige Gelände der Muthe­sius Kunst­hoch­schule am Lor­ent­zen­damm ein. Auf dem Cam­pus der Fach­hoch­schule Kiel gibt es für große und kleine Gäste viel zu sehen, dar­un­ter Robo­ter, die mit Men­schen zusam­men­le­ben, und ein von Stu­den­ten ent­wi­ckel­ter Renn­wa­gen. Die Stern­warte gewährt einen Blick in die Tie­fen des Uni­ver­sums und das Com­pu­ter­mu­seum in die Ver­gan­gen­heit der Laptops.

Aber nicht nur künst­le­ri­sche oder tech­ni­sche, son­dern auch aller­lei kuli­na­ri­sche Lecker­bis­sen wie Bur­ger, nord­ko­rea­ni­sche Maul­ta­schen, Eis­creme oder Schmalz­brot und „Beu­gel­bud­del­beer“ machen die Muse­ums­nacht zu einem beson­de­ren Erleb­nis. Wer Lust hat, kann zum Abschluss der Muse­ums­nacht von 23 Uhr an im Foyer der Stadt­ga­le­rie tan­zen, das Erlebte tei­len und auf einen inspi­rie­ren­den Abend anstoßen.

Ein belieb­tes Ange­bot ani­miert die Besu­che­rin­nen und Besu­cher dazu, beson­ders viele Ein­rich­tun­gen im Laufe des Abends zu besu­chen. Wer auf dem Sam­mel­schein min­des­tens sechs Stem­pel sam­melt, sichert sich die Chance auf einen Gewinn aus den Museen, etwa kleine Kunst­werke, exklu­sive Füh­run­gen hin­ter die Kulis­sen, Kunst­ka­ta­loge und –bücher oder eine Fahrt mit der Kie­ler Hansekogge.

Die Bro­schüre der Muse­ums­nacht ent­hält neben allen Pro­gramm­punk­ten der Häu­ser und all­ge­mei­nen Infor­ma­tio­nen auch the­ma­ti­sche Emp­feh­lun­gen. Das Heft liegt in den betei­lig­ten Museen, der Tourist‐​Information Kiel und in den Kie­ler Rat­häu­sern kos­ten­los aus.

Auf der von der G16 Media GmbH zur Ver­fü­gung gestell­ten Inter­net­seite www​.muse​ums​nacht​-kiel​.de, die auch für mobile End­ge­räte nutz­bar ist, fin­det man neben dem Pro­gramm auch den Stem­pel­schein und den Shuttle‐​Fahrplan zum Download.

Ein­tritts­bänd­chen gibt es in allen teil­neh­men­den Museen, in der Tourist‐​Information Kiel, am Infot­re­sen des Citti‐​Marktes und im Umstei­ger am Haupt­bahn­hof. Im Vor­ver­kauf kos­ten sie 10 Euro (ermä­ßigt 7 Euro), an den Abend­kas­sen der Museen 12 Euro (ermä­ßigt 8 Euro). Der Vor­ver­kauf endet am Abend des 24. August. Für Kin­der und Jugend­li­che bis zum 16. Geburts­tag ist der Ein­tritt frei.

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