// Bühne

Donnerstag, 26. Januar 2012

Musicalgastspiel im Schloss

Das Phantom der Oper in Kiel

(Bild: ASA Event GmbH).
(Bild: ASA Event GmbH).

Der Klas­si­ker „Das Phan­tom der Oper“, nach dem Bestseller‐​Roman von Gas­ton Leroux um die fas­zi­nie­rende Tra­gö­die des Man­nes mit der Maske, bringt dem Publi­kum ein Stück Pari­ser Oper nahe. Erzählt wird die Geschichte eines düs­te­ren Wesens, wel­ches durch Gewalt und Erpres­sung, Schau­dern und Angst in die Pari­ser Oper bringt. Unver­stan­den und der Ver­zweif­lung nahe, umgarnt der Mann mit dem ent­stell­ten Ant­litz die Chor­sän­ge­rin Chris­tine Daaé und ent­führt sie in seine Welt, die sich in den düs­te­ren Kata­kom­ben der Pari­ser Oper ver­birgt. „Das Phan­tom der Oper“, prä­sen­tiert von der Cen­tral Musi­cal Com­pany, wird am 4. Februar auf der Bühne des Kie­ler Schlos­ses gezeigt.

Mitt­ler­weile haben die unter­schied­lichs­ten Inter­prea­ta­tio­nen des Stücks den Weg ins Licht– und Schau­spiel­thea­ter gefun­den. Doch keine Art der Insze­nie­rung war so erfolg­reich wie die des Musicaltheaters.

Jetzt hat die schon mehr­fach für Bühne und Film gestal­tete Geschichte vom geheim­nis­vol­len Wesen in der Pari­ser Oper eine höchst aktu­elle Ver­sion bekom­men. Als gro­ßes Musi­cal mit Gesang‐​, Tanz– und Sprech­sze­nen – ori­gi­nal in deut­scher Spra­che vom Paul Wil­helm – gibt es die­sem Abend mit dem „Phan­tom“ eine ganz beson­dere Note.

Die Cen­tral Musi­cal Com­pany bie­tet in Ihrer Insze­nie­rung dem Puz­bli­kum mit viel Charme, Lei­den­schaft und Humor, eine unver­gleich­bare Ver­sion des Stü­ckes und setzt hier­bei auf hohe Töne und starke Stim­men, ver­eint mit einem sanf­ten Bal­lett und einem gro­ßen Orches­ter. Das 40‐​köpfige Dar­stel­ler­en­sem­ble aus nam­haf­ten Solis­ten, Chor­sän­gern, Bal­lett­tän­zern und Musi­kern setzt die über 100 Jahre alte Geschichte wir­kungs­voll in Szene.

Die neu kom­po­nierte Musik des Ber­li­ner Kom­po­nis­ten Arndt Ger­ber geht ins Ohr und ern­tet, dank der authen­ti­schen Dar­stel­lung der Künst­ler, immer wie­der tosen­den Applaus begeis­ter­ter Zuschauer.

Viele berühmte Melo­dien der fran­zö­si­schen Opern­mu­sik wur­den in die Par­ti­tur ein­ge­ar­bei­tet und geben dem Zuschauer die per­fekte Illu­sion des Pari­ser Lebens um 1900. Das Orches­ter spielt in gro­ßer Musical‐​Besetzung. Auf­wen­dige Kos­tüme und ein viel­fäl­ti­ges Büh­nen­bild ver­voll­stän­di­gen den Rah­men die­ser gekonn­ten Auf­füh­rung und sind Garant für einen wun­der­schö­nen und span­nen­den Musical‐​Abend.

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