Bei der Landtagswahl am 6. Mai haben sich in Kiel die drei Direktkandidaten der SPD gegen ihre Herausforderer durchgesetzt. Gewinner der Wahl sind SPD und Piraten, die im Vergleich zu 2009 Wähler hinzugewonnen haben. Alle anderen Parteien haben deutliche Verluste hinnehmen müssen.
Die Umfragen versprechen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und SPD. Doch wer sind die Leute, die in Kiel für den Landtag kandidieren? Wir sprachen mit Karl-Rudolf „Rolf“ Fischer, der bei der kommenden Landtagswahl im Wahlkreis Kiel-Nord für die SPD antritt, über die Bedeutung des Nord-Ostsee-Kanals für Kiel, Bürgerbeteiligung, Bildungspolitik und das Hanse-Office in Brüssel.
Am sechsten Mai finden in Schleswig-Holstein Landtagswahlen statt. Während die CDU mit ihrem Spitzenkandidat Jost de Jager darum kämpft, weiterhin die Geschicke des Landes zu leiten, will die SPD, mit dem Kieler Oberbürgermeister, den Politikwechsel im Land vollziehen. Eine Partei, deren möglicher Wahlerfolg darüber entscheiden wird, wer der beiden Kontrahenten der nächste Ministerpräsident wird, sind die Grünen. Der Förderflüsterer hat mit dem Kieler Thomas Lange, der für die Grünen auf der Landesliste kandidiert, über das Engagement in der Landespolitik, die repräsentative Demokratie und den Nordstaat gesprochen.
Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst sind am Montag in Kiel nach Polizeiangaben rund 10.000 Menschen dem Aufruf der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) gefolgt und haben für mehr Lohn demonstriert.
Am Samstag sind in Kiel mehr als 400 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen das umstrittene Handelsabkommen „Anti-Counterfeiting Trade Agreement", kurz ACTA, zu demonstrieren. Aus Sicht der Kritiker gefährdet das Abkommen die Grundrechte, die Meinungsfreiheit und stellt einen massiven Eingriff in die Privatsphäre der Internetnutzer dar.
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