Vier Stunden Lohengrin – das ist schon was. Wer sich darauf einlässt, wird in Kiel mit einer hervorragenden Inszenierung belohnt. Allein die Chormusik ist Genuss. Das Premierenpublikum am 28.01.2012 spendete viele wohlverdiente Bravos und Fußgestampfe. Die wenigen Buhs sind allgemein auch typisch.
Am Samstag, dem 25. Februar, um 20 Uhr kommt ein Familiendrama auf die Bühne des Schauspielhauses. Das Stück „Die kalte See“ von Olafur Haukur SÃmonarson spiegelt die Umbrüche in der Familie und dem persönlichen Leben wieder. 2002 wurde das Stück verfilmt und ist bis heute der erfolgreichste isländische Film aller Zeiten.
Der Klassiker "Das Phantom der Oper", nach dem Bestseller-Roman von Gaston Leroux um die faszinierende Tragödie des Mannes mit der Maske, bringt dem Publikum ein Stück Pariser Oper nahe. Erzählt wird die Geschichte eines düsteren Wesens, welches durch Gewalt und Erpressung, Schaudern und Angst in die Pariser Oper bringt. Unverstanden und der Verzweiflung nahe, umgarnt der Mann mit dem entstellten Antlitz die Chorsängerin Christine Daaé und entführt sie in seine Welt, die sich in den düsteren Katakomben der Pariser Oper verbirgt. "Das Phantom der Oper", präsentiert von der Central Musical Company, wird am 4. Februar auf der Bühne des Kieler Schlosses gezeigt.
Nach der Premiere von „Fegefeuer“ am Sonntag, dem 15. Januar, hallte zunächst nur verhaltener Applaus durch das Studio des Schauspielhauses. Dies mag man den Zuschauern allerdings nicht verübeln, denn das Stück fesselte bis zur letzten Minute. Nachdem die Besucher aus der „Zuschauerstarre“ aufgewacht waren, gab es lang anhaltenden Applaus und auch einige Pfiffe waren zu hören.
Als es nach der Premiere von „Maria Stuart“ am Samstag, dem 14. Januar, im Schauspielhaus auf der Bühne dunkel wird, herrscht erst einmal Schweigen im Publikum, keiner klatscht, man schaut nur leicht irritiert nach links und rechts, und dann wieder auf die dunkle Bühne. Bis endlich das erste Klatschen die Stille durchbricht und klar wird, dass die Aufführung vorbei ist. Nun wird ausgiebig für die Schauspieler applaudiert und auch „Bravorufe“ schallen durch den Raum.
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