Henning Christoph, Träger des Ehrentitels „Chronist des Voodoo“, studierter Ethnologe, Publizist, Direktor des Soul‐of‐Africa‐Museums in Essen und als Fotojournalist für seine Reportagen sechsfach ausgezeichnet mit dem World‐Press‐Photo‐Award, erzählt in „Voodoo – Die Kunst des Heilens“ die wirkliche Geschichte einer ursprünglichen Religion in eindrucksvollen Bildern.
Henning Christoph, studierte Ethnologie und Publizistik in Washigton D.C. Seit 1969 arbeitet er für so renommierte internationale Magazine wie Geo, National Geographic und Time als Fotojournalist. „Voodoo – Die Kunst des Heilens“ konnte nur durch den sensiblen Einsatz des kleinen Film‐Teams in solch eindrucksvollen Bildern auf Zelluloid gebannt werden.
Vodun verlangt die ewige Suche nach Wissen und Weisheit
Vodun, Voudu, Wodu, oder Voodoo, wie man es hierzulande nennt ist eine fremde, mehr als 4000 Jahre alte Religion, die man nur nur aus Horror‐Filmen wie „Angel Heart“ von Allen Parker kennt. Dadurch ist sie behaftet mit mannigfaltigen Stereotypen, die wir mit ihr assoziieren: willenlose Zombies, beherrschende Priester, blutige Riten und tranceartige, ekstatische Tänze. Wenn man von derartigen Vorstellungen besessen war, wird die Wahrheit, nämlich dass Voodoo eine Religion ist, sehr ernüchternd auf einen wirken.
Voodoo‐Priester Sossa
Der Film ist eine sehr informative Reise durch die Welt des Voodoo, ein Fenster nach Benin. Der Götter‐Pantheon wird mitsamt der Rituale, mit denen man sie um Hilfe anruft, vorgestellt. Von Kokou, dem Kriegsgott, in dessen Zeremonien man sich Gewalt antut, über Mawu‐Lisa, die Schöpfergottheit, Heviosso, den Himmelsgott, und die vielen anderen.
Originaltitel: Voodoo – Die Kraft des Heilens Genre: Dokumentation Filmlänge: 70 Minuten Verleih: Alamode Film Produzent: Thomas Häberle, Shotgun Pictures GmbH Buch und Regie: Henning Christoph FSK: ab 12 Jahren
Termine:
Die Termine der Vorstellungen findest du hier.