Montag, 19. Juli 2010
FäulnisgestankFäulnisgestank aus einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Eckernförder Straße hatte am Freitag zu der Alarmierung von Polizei und Feuerwehr geführt. Nachdem die eintreffenden Beamten des 2. Polizeireviers neben dem allzu verdächtigen Geruch auch noch zahlreiche Fliegen im Fensterbereich der Parterre‐Wohnung feststellten, führte die polizeiliche Erfahrung zunächst zu dem Schluß, dass es sich um einen dieser Einsätze handeln könnte, bei der man nur noch die Überreste eines verstorbenen Menschen findet.
Doch weder die Leiche der Wohnungsinhaberin noch die einer anderen Person wurde entdeckt, vielmehr der abgeschaltete Kühlschrank als Quelle des Gestankes ausgemacht. Eine größere Menge mittlerweile vergammelten Fleisches befand sich darin und hatte sich bei Wohnungstemperaturen von 38 Grad Celcius entsprechend zersetzt. Die nicht angetroffene Mieterin befand sich bereits seit rund zwei Wochen im Urlaub. Der Vermieter übernahm die Entsorgung von Fleisch samt Kühlschrank.