Sonntag, 07. März 2010
Hell feat Bryan FerryU Can Dance
Helmut Josef Geier alias DJ Hell alias Hell, der schon seit 1983 als DJ tätig und mittlerweile einer der erfolgreichsten elektronischen seiner Zunft ist, weltweit bekannt und der Inhaber des Labels International Deejay Gigolos.
Die andere Legende ist natürlich Bryan Ferry (hat "U Can Dance" Mitte der Neunziger geschrieben), der mit Roxy Music die Geschichte der Rock- und Pop-Musik ein wenig mitgestaltet hat und noch immer einer der elegantesten Pop-Dandys ist.
Beide zusammen haben nun einen Track aufgenommen, bei dem beide ihre Vorzüge zeigen. Hells variationsreiches Gespür für treffende elektronische Beats und Ferrys Ader für feinen Gesang mit erhabenen Melodien.
Diese Stärken machen "U Can Dance" zu einem der besten Clubtracks der letzten Jahre, und auch genau diese wurden bei den Remixen nicht angetastet. Dabei lässt sich auch die Liste der Bearbeiter nicht lumpen. Zwei Arbeiten gibt es vom Detroiter Technomeister Carl Graig, der diesen Song in beiden Variationen immer dicht am Original belässt.
Die Version vom DFA-Musiker Tim Goldsworthy ist ist gebremster Wave-Sound mit einem leichten Hang zum Discopunk, muskulösen Beats und smarten Percussions, so wie es zum DFA Sound und Hells Musikgeschmack passt.
Simian Mobile Disco haben in den letzten Jahren schon viele unscheinbare Hits zu schillernden Floorfillers aufgemotzt. Auch bei "U Can Dance" sind sie am mutigsten, zwar wird hier auch nicht ganz so wild geschraubt wie sonst, aber diese Nummer ist dennoch hell flackerndes Elektrofunk-Gefrickel mit steigender Dynamik, aber Ferrys dandyhafte Melodie bleibt das Herzstück dieser Version.
Natürlich befinden sich auf dieser Single auch eine Radio-Version, die Album-Version und das Video und sorgen für eine rundum glücklich machende Single!
Erschienen bei: International Deejay Gigolo / Rough Trade
Video
Direkt bei youtube schauen.
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Musik
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