Freitag, 13. August 2010
BarCamp KielFalke‐Media stellt mit der Software InDesign seine Hefte, hochwertige Spezialthemen wie Kochen oder Fotografie, her. Mit Erscheinen des iPads testete man ein Plugin um damit auch Magazine für das iPad herzustellen. Ein großer Schritt, wie Ümit Mericler gleich klarstellt. Der Lernaufwand war gewaltig, da man ein Printprodukt nicht 1:1 auf das iPad übertragen kann.
Multimedia sei notwendig, damit ein iPad Magazin einen Mehrwert für den Benutzer darstellt. Als Einstieg in diese neue Welt wählte man das Thema kochen und produzierte aufwendig ein neues Produkt. Man entschied sich dann für ein Kioskapp, welches man gratis herunterladen kann um dann die einzelnen Hefte erwerben kann. Dabei bleiben alte Hefte im Kiosk erhalten. Der weitere Vorteil liegt darin, dass der Nutzer nicht jedes Mal ein neues App herunterladen muss. Dazu kommt, dass Apple zwar die Distribution übernimmt, die Inhalte jedoch beim Produzenten bereit gestellt werden.
Schwierigkeiten, die sich auch in der Diskussion gefragt waren, liegen im Layout, welches sowohl als Hochformat als auch als Querformat, die Benutzerführung oder die Inhaltspräsentation unterlägen einem ständigen Lernprozess. Außerdem müssen Fragen zum Thema Zensur durch die Apple‐Richtlinien für Apps erörtert werden. Diese stellten sich zwar mit dem aktuellem Produkt nicht, so Mericler. Er musste aber einräumen, dass bei anderen Produkte, wie zum Beispiel einem Fotografie‐Magazin, in dem es auch um Akt‐Fotografie gehen könnte, zu diesen Fragen kommen könne.