// Konzertreview

Samstag, 23. Januar 2010

KulturForum

Rebekka Bakken verzauberte ihr Publikum

Cover
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Im aus­ver­kauf­ten Kul­tur­Fo­rum der Stadtgalerie‐​Kiel spielte Rebekka Bak­ken am Frei­tag, den 22. Januar ihre „Morning Hours“ Tour 2010 und brachte ihr Publi­kum zum Stau­nen, Nach­den­ken und zum Lachen. Sie per­formte ihre Songs mit der Stimme, die in den Feuille­tons namen­haf­ter deut­scher Zei­tun­gen, wie FAZ und SZ, hoch­ge­lobt ist.

Die ruhi­gen und nach­denk­lich machen­den Lie­der schlu­gen das Publi­kum von Anfang an in ihren Bann. Ange­fan­gen mit „Ghost in this house“, einem fast schon melan­cho­li­schen Titel, brachte Rebekka das Publi­kum auf ihre Seite. Mit klei­nen Anek­do­ten zu ihren Lie­dern brachte sie es immer wie­der zum Lachen.

Man merkt ihren Stü­cken an, dass sie durch ihr Leben in New York und Wien erfah­re­ner gewor­den ist. Die Aus­lands­auf­ent­halte haben ihr Ein­sich­ten ver­mit­telt, die sie rei­fer und erwach­se­ner gemacht haben. Das spie­gelt sich auch in ihren Lie­dern wie­der. Folk, Coun­try und Blues gehö­ren zu den Stil‐​Elementen, aus denen sie mit vol­ler Stimme schöpft.

Auch ältere ihrer Titel wie „Didn’t I“ und „Why do all the good guys get the dra­gons“ fehl­ten nicht und run­de­ten den gelun­ge­nen Auf­tritt ab. Man kann sich die­ser sym­pa­thi­schen Per­son mit ihrem Witz ein­fach nicht ver­schlie­ßen! Rebekka und ihrer Band scheint es in Kiel auch gut gefal­len zu haben, denn pau­siert wurde in den annä­hernd zwei Stun­den ihres Kon­zerts nicht.

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Über den Autor

tobra76 tobra76

Aus Köln den wei­ten Weg nach Kiel gekom­men habe ich mich ins schöne Kiel ver­guckt. Ich mag Musik, Lite­ra­tur, Thea­ter und Kino. Kurz Kultur.

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