Mittwoch, 02. Dezember 2009
Feuer in GaardenDort war aus noch ungeklärter Ursache eine KFZ‐Werkstatt in Brand geraten. Ein angrenzendes Wohnhaus musste evakuiert werden. Bis zu 100 Feuerwehrleute aller Kieler Wehren brauchten eine knappe Stunde, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Verletzt wurde eine Person, die mit Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Da am Brandort Heizöl und Gasflaschen gelagert wurden, fürchtete man zeitweise, dass es eine Explosion geben könnte, was sich jedoch nicht bewahrheitete.
Schwierigkeiten gab es nach Angaben der Feuerwehr mit der Löschwasserversorgung. Da die Entnahme aus Hydranten vor Ort nicht ausreichend möglich war, musste ein Pendelverkehr eingerichtet werden: Alle Kieler Tanklöschfahrzeuge schafften so Löschwasser heran, bis das Feuer „aus“ war.
Die Probleme mit dem Wasser ergaben sich ja aus mangelndem Druck im System, der dann noch weiter sank, wie jeder Studi merken konnte, der etwas höher wohnt (so ab 3. Stock aufwärts) und mittags nach dem Aufstehen duschen wollte.
Ich finde das schon beängstigend. Ähnliches ist jedesmal zu beobachten, wenns mal irgendwo brennt (Beispiele aus diesem Jahr: Die Brände in der MVK, da tröpfelte es dann auch nur noch aus dem Hahn). Was passiert eigentlich, wenns mal RICHTIG brennt und dann nicht zufällig der NOK (Parrafin‐Abfüllanlage) in der Nähe ist?
Donnerstag, 03. Dezember 2009, 10:16