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Montag, 08. Februar 2010

Streik im öffentlichen Dienst

Kundgebung vor dem Kieler Rathaus mit 1500 Teilnehmern

Bild: alko
Bild: alko

Nachdem die letzten Tarifverhandlungen zwischen Vertretern der Gewerkschaften und dem Bund beziehungsweise den Kommunen ergebnislos verliefen, hatte die Arbeitnehmervertretung ver.di für Montag, 08.Februar, zu Warnstreiks in ganz Deutschland aufgerufen. Auch in Kiel legten Mitarbeiter unter anderem in Kindertagesstätten und den Entsorgungsbetrieben für einige Stunden die Arbeit nieder.

Zum Streik aufgerufen sind Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes in seiner ganzen Vielfalt“, sagte der Sprecher von ver.di in Schleswig‐​Holstein, Frank Schischefsky, am Montagmorgen. Geschätzte 1500 Beschäftigte folgten seinem Aufruf, vornehmlich Beschäftigte städtischer Kindertageseinrichtungen sowie der Entsorgungsunternehmen und der Stadtwerke Kiel.

Bereits Montagmorgen um sechs Uhr trafen sich die Demonstranten vor dem Gewerkschaftshaus in der Legienstraße. Circa 500 Personen zogen von dort aus zum Asmus‐​Bremer‐​Platz, wo zur Mittagszeit eine Kundgebung stattfand bei der führende Gewerkschaftsvertreter ihre Forderungen noch einmal bekräftigten.

Ver.di fordert ein Gesamtvolumen von 5 %, welches sich in eine Gehaltserhöhung mit einer nachhaltigen sozialen Komponente, eine 24‐​monatige Übernahme von Auszubildenden sowie eine Verlängerung der Altersteilzeitregelungen aufteilen soll. Die Arbeitgeber haben bisher kein Angebot vorgelegt. Die Tarifverhandlungen werden am 10. Februar 2010 mit der dritten Verhandlungsrunde in Potsdam fortgesetzt.

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