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Montag, 30. August 2010

Beachvolleyball DM

Kieler Duo holt Bronze

Klemperer/Koreng holen Bronze (Fotos Alex Kock)
Klemperer/Koreng holen Bronze (Fotos Alex Kock)

Am ver­gan­ge­nen Wochen­ende fan­den am Tim­men­dor­fer Strand die deut­schen Meis­ter­schaf­ten im Beach‐​Volleyball statt. Auch das Kie­ler Duo David Klem­pe­rer und Eric Koreng kämpfte im Sand um eine Medaille.

Bei sehr wech­sel­haf­tem Wet­ter ver­tei­dig­ten die Welt­meis­ter Brink/​Reckermann am Tim­men­dor­fer Strand ihren deut­schen Meis­ter­ti­tel. Sie setz­ten sich im Finale gegen das Über­ra­schungs­duo Böckermann/​Urbatzka vom FC St. Pauli deut­lich mit 21:12 und 21:17 durch. Bei der tra­di­tio­nel­len Sie­ges­rede nutze Julius Brink die Gele­gen­heit sich mit einem Augen­zwin­kern bei den St.Pauli Fans zu bedan­ken, wel­che bis nachts um 3 Uhr vor sei­nem Hotel für Stim­mung gesorgt haben. Im Spiel um Platz 3 gewan­nen die Kie­ler Klemperer/​Koreng in einem packen­den Match gegen ihrer Ver­eins­kol­le­gen vom HSV Dollinger/​Windscheif (19:21, 23:21, 15:11) und sicher­ten sich so zum ins­ge­samt drit­ten Mal die Bronze‐​Medaille.

Köhler/​Sude holte Gold

Bei den Damen kann es am Vor­tag nicht zum erwar­te­ten Favo­ri­ten Sieg der Euro­pa­meis­te­rin­nen Goller/​Ludwig. Das Duo Köhler/​Sude schaffte die Sen­sa­tion und bezwang das deut­sche Natio­nal­team in einem packen­den Finale mit 19:21, 25:23 und 15:13. Dabei wehr­ten die Außen­sei­te­rin­nen zwei Match­bälle ab und setz­ten sich im Tie‐​Break dank einer star­ken kämp­fe­ri­schen Leis­tung durch. Noch im Win­ter war Jana Köh­ler, die nach dem Spiel mit den Trä­nen kämpfte, wegen eines Kreuz­band­ris­ses außer Gefecht gesetzt. Bei der anschlie­ßen­den Sie­ger­eh­rung bedankte sie sich bei ihrer Part­ne­rin für das ent­ge­gen­ge­brachte Ver­trauen. In der Reha fragte ihre neue Part­ne­rin Julia Sude, ob sie als Team in die neue Sai­son gehen wol­len. „Das hat mir viel Sicher­heit gege­ben. Dass wir heute hier oben ste­hen, damit hab ich wirk­lich nicht gerech­net,“ sagte die gerührte Hamburgerin.

Stim­men zum Turnier:

Jonas Recker­mann sagte im Anschluss: „Wir sind super glück­lich, hier gewon­nen zu haben. Es ist keine Selbst­ver­ständ­lich­keit, auch wenn wir mit Klemperer/​Koreng natür­lich favo­ri­siert waren. Heute haben wir unsere beste Leis­tung nach unse­rer Ver­let­zung gezeigt. Wir wuss­ten, dass wir Gas geben müs­sen und sind Risiko im Auf­schlag gegan­gen. Das ist voll aufgegangen.“

Julius Brink: „Der Titel ist sehr wich­tig nach unse­rer Ver­let­zungs­pause. Wir sind auch hier teil­weise unter unse­rem Niveau geblie­ben, haben uns aber durch­ge­bis­sen. Wir woll­ten jeden Tag unser Bes­tes geben, das ist uns in Per­fek­tion gelun­gen und war nötig, weil die drei ande­ren Top‐​Teams ein unglaub­li­ches Niveau gezeigt haben.“

Jana Köh­ler: „Es war ein­fach der Wahn­sinn. Ich hatte die ganze Zeit Gän­se­haut. Der Final­ein­zug hat uns noch mal rich­tig Power gege­ben. Wir waren heute nicht ver­krampft und hat­ten ein­fach Spaß am Spiel.“

Julia Sude: „Wir hat­ten uns vor­ge­nom­men ins Halb­fi­nale zu kom­men und eine Medaille zu gewin­nen. Die letz­ten Wochen waren so auf­re­gend für uns und wir sind viel rum­ge­reist, da ist es uns schwer gefal­len, sich auf ein Tur­nier zu fokus­sie­ren. Wir kön­nen es noch gar nicht glau­ben, dass wir Deut­sche Meis­te­rin­nen gewor­den sind.“

Fotos

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Über den Autor

Anne Knifka Anne Knifka

Warum man Kiel lie­ben muss? Schaut Euch doch ein­fach mal um!

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