Sonntag, 29. August 2010
Fußball
Bevor die Kieler auch nur ansatzweise ins Spiel gefunden hatten, lagen sie bereits zurück. Nach lediglich vier Minuten markierte Ghasemi‐Nobakht, der von Aìlton in Szene gesetzt worden war, das 1:0. Vor seinem Zuspiel hatte der Brasilianer die KSV‐Defensive wie zu seinen besten Zeiten ausgetanzt. Das 2:0 besorgte Aìlton in der zwölften Minute höchstselbst, indem er einen Blackout des Gäste‐Keepers Michael Frech ausnutzte. Dieser hatte Steve Müller anspielen wollen. Der Pass misslang, und Aìlton hatte aus 15 Metern keine Probleme.
Die Störche hatten es nach dem Doppelpack schwer gegen die Bremer, die den Sieg sicher glaubten und sich tief in die eigene Hälfte zurückzogen. Nach 34 Minuten dann das erste Lebenszeichen, als Marc Heider einen Pass von Florian Ziehmer erhielt, die gegnerischen Verteidiger stehenließ und den Anschlusstreffer erzielte. Nur fünf Minuten später belohnte Ziehmer seine gelungene Vorstellung und versenkte einen Pass von Yanik Jakubowski aus zehn Metern im Tor der Oberneuländer.
Der zweite Spielabschnitt geriet ereignisarm. Die rund 200 mitgereisten Kieler Fans mussten bis zur 79. Spielminute warten, bis es erneut im Kasten der Gastgeber klingelte. Diesmal war es Jakob Sachs, dessen Abstaubertor den Kielern den dritten Sieg im dritten Spiel bescherte.
KSV‐Trainer zeigte sich erleichtert über die gedrehte Partie: „Meine Mannschaft hat sich diesen Sieg redlich verdient. Wir können uns jetzt mit viel Selbstbewusstsein und Vorfreude auf das Spiel gegen Leipzig vorbereiten.“ Die Sachsen spielten abermals nur Remis und liegen damit sechs Punkte hinter Kiel. Es bleibt zu hoffen, dass für Leipzig der Knoten nicht unbedingt am kommenden Freitag, den 3. September, platzen wird. Das Spiel wird um 19 Uhr im Holsteinstadion agepfiffen.