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Sonntag, 29. August 2010

Fußball

Holstein mit Moral

Foto: Archiv
Foto: Archiv

Am Frei­tag, den 27. August, konn­ten die Stör­che einen frü­hen Rück­stand zu einem 3:2-Sieg dre­hen. Nach drei Spiel­ta­gen ran­giert Hol­stein Kiel auf dem zwei­ten Tabellenplatz.

Schwe­rer Schock

Bevor die Kie­ler auch nur ansatz­weise ins Spiel gefun­den hat­ten, lagen sie bereits zurück. Nach ledig­lich vier Minu­ten mar­kierte Ghasemi‐​Nobakht, der von Aìl­ton in Szene gesetzt wor­den war, das 1:0. Vor sei­nem Zuspiel hatte der Bra­si­lia­ner die KSV‐​Defensive wie zu sei­nen bes­ten Zei­ten aus­ge­tanzt. Das 2:0 besorgte Aìl­ton in der zwölf­ten Minute höchst­selbst, indem er einen Black­out des Gäste‐​Keepers Michael Frech aus­nutzte. Die­ser hatte Steve Mül­ler anspie­len wol­len. Der Pass miss­lang, und Aìl­ton hatte aus 15 Metern keine Probleme.

Die Erlö­sung

Die Stör­che hat­ten es nach dem Dop­pel­pack schwer gegen die Bre­mer, die den Sieg sicher glaub­ten und sich tief in die eigene Hälfte zurück­zo­gen. Nach 34 Minu­ten dann das erste Lebens­zei­chen, als Marc Hei­der einen Pass von Flo­rian Zieh­mer erhielt, die geg­ne­ri­schen Ver­tei­di­ger ste­hen­ließ und den Anschluss­tref­fer erzielte. Nur fünf Minu­ten spä­ter belohnte Zieh­mer seine gelun­gene Vor­stel­lung und ver­senkte einen Pass von Yanik Jaku­bow­ski aus zehn Metern im Tor der Oberneuländer.

Das Spiel gedreht

Der zweite Spiel­ab­schnitt geriet ereig­nis­arm. Die rund 200 mit­ge­reis­ten Kie­ler Fans muss­ten bis zur 79. Spiel­mi­nute war­ten, bis es erneut im Kas­ten der Gast­ge­ber klin­gelte. Dies­mal war es Jakob Sachs, des­sen Abstau­ber­tor den Kie­lern den drit­ten Sieg im drit­ten Spiel bescherte.

Nach dem Spiel

KSV‐​Trainer zeigte sich erleich­tert über die gedrehte Par­tie: „Meine Mann­schaft hat sich die­sen Sieg red­lich ver­dient. Wir kön­nen uns jetzt mit viel Selbst­be­wusst­sein und Vor­freude auf das Spiel gegen Leip­zig vor­be­rei­ten.“ Die Sach­sen spiel­ten aber­mals nur Remis und lie­gen damit sechs Punkte hin­ter Kiel. Es bleibt zu hof­fen, dass für Leip­zig der Kno­ten nicht unbe­dingt am kom­men­den Frei­tag, den 3. Sep­tem­ber, plat­zen wird. Das Spiel wird um 19 Uhr im Hol­stein­sta­dion agepfiffen.

Spiel­sta­tis­tik

  • FC Ober­neu­land – Hol­stein Kiel 2:3 (2:2)
  • Ober­neu­land: Cegla­rek – Pekrul, Strea­ter, Man­dic, Bal­ler – Ade­wumni, Hahn (82. Albry) – Bur­den­ski (46. Titz), Özkaya, Ghasemi‐​Nobakht – Aìl­ton (60. Fidan)
  • Kiel: Frech – Jaku­bow­ski, Mül­ler, Schulz, Jür­gen­sen – Sachs, Fischer, Cha­hed (82. Henke), Zieh­mer – Hei­der (84. Sem­bolo), Sykora (46. Yazgan)
  • Tore: 1:0 Ghasemi‐​Nobakht (4.), 2:0 Aìl­ton (12.), 2:1 Hei­der (34.), 2:2 Zieh­mer (39.), 2:3 Sachs (79.)
  • Schieds­rich­ter: Hel­wig (Hamburg)
  • Zuschauer: 400

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Über den Autor

Arne Klahn Arne Klahn

Gebür­ti­ger Kie­ler, Herbst­kind, wind– und wet­ter­fest, durch und durch nord­deutsch. – Mag Lite­ra­tur, Film, Musik & Badminton.

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