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Samstag, 21. Mai 2011

Unentschieden im Derby

Generalprobe nur teilweise erfolgreich

Heider mit dem 2:0  Fotos: O. Sindt
Heider mit dem 2:0 Fotos: O. Sindt

Im 117. Lan­des­derby zwi­schen der KSV Hol­stein und dem VfB Lübeck gab es am Sonn­abend im Holstein‐​Stadion kei­nen Sie­ger. Nach 90 Minu­ten trennte man sich mit 2:2.

In der Gene­ral­probe für das Finale des Lan­des­po­kals, wel­ches am 3. Juni in Lübeck aus­ge­tra­gen wird und des­sen Sie­ger sich für die attrak­tive Haupt­runde des DFB‐​Pokals qua­li­fi­ziert, begann Hol­stein furios und ging bereits nach drei Minu­ten in Füh­rung. Sofien Cha­hed setzte sich auf der rech­ten Seite durch und bediente Jaroslaw Lind­ner in der Mitte, der den Ball im Lübe­cker Tor ver­sen­ken konnte.

In der Folge ent­wi­ckelte sich bei bes­tem Fußball‐​Wetter vor 3948 Zuschau­ern eine mun­tere Par­tie, bei der beide Sei­ten gute Chan­cen hat­ten. Ins­be­son­dere für den VfB in der 5. Minute als nach einem kapi­ta­len Feh­ler von Heiko Peter­sen in der Kie­ler Ver­tei­di­gung Ste­fan Rich­ter alleine vor dem Tor von Michael Frech auf­tauchte. Anstatt aber den Tor­hü­ter zu um spie­len, ver­suchte Rich­ter einen Straf­stoß zu pro­vo­zie­ren, ließ sich dabei aber der­ma­ßen thea­tra­lisch Fal­len, dass Schieds­rich­ter Ste­fan Klein­schmidt zurecht wei­ter­spie­len ließ.

Mit dem Pau­sen­pfiff dann sogar das 2:0 für die Stör­che. Patrick Pog­gen­berg schal­tete sich auf der lin­ken Seite in den Angriff ein und bediente Tor­jä­ger Marc Hei­der, der sich die Gele­gen­heit nicht ent­ge­hen ließ und eis­kalt den Ball ins Tor brachte.

Holstein‐​Trainer Thors­ten Gut­zeit erklärte spä­ter, seine Mann­schaft hätte wohl gedacht man kann eine Zwei‐​Tore‐​Führung gegen die Lübe­cker über die zweite Halb­zeit ret­ten, doch diese Tak­tik wurde von den Gäs­ten inner­halb von drei Minu­ten über den Hau­fen geworden.

In der 66. Minute erzielte zunächst Tim Sied­schlag den Anschluss­tref­fer mit einem sehens­wer­ten Frei­stoß aus gut 25 Metern Ent­fer­nung, nur drei Minu­ten spä­ter dann der Aus­gleich, als der ein­ge­wech­selte Ermir Zekiri eine Unauf­merk­sam­keit der Kie­ler Vie­rer­kette nutze. Von den Stör­chen selbst war in der zwei­ten Hälfte lei­der recht wenig zu sehen, echte Chan­cen konn­ten nicht erar­bei­tet werden.

Am Ende ein leis­tungs­ge­rech­tes Unent­schie­den „der bes­se­ren Art“, wie es VfB‐​Coach Peter Schu­bert nannte.

Die bei­den Mann­schaf­ten hal­ten ihre Posi­tio­nen in der Regio­nal­liga Nord, Lübeck auf dem drit­ten und Kiel auf dem sechs­ten Platz.

Am kom­men­den Sams­tag steht das letzte Liga­spiel der KSV an, man reist dazu nach Mag­de­burg, bevor es am 3. Juni um 19:30 Uhr dann an der Loh­mühle in Lübeck um den Gewinn des Pokals geht.

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Über den Autor

Ole Sindt Ole Sindt

Wollte sich nur um Ame­ri­can Foot­ball beim För­de­flüs­te­rer küm­mern und ver­bringt nun die Wochen­en­den bei Sport­events aller Grö­ßen rund um Kiel.

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