// Politik

Freitag, 05. Februar 2010

Kein Wahlkampf

Fortsetzung einer Gesprächsreihe

Ralf Stegner - Foto: KIK
Ralf Stegner - Foto: KIK

Man ist noch viel zu sehr Sitzungsdemokrat“, so Ralf Stegner, zu den Gründen, die Gesprächsreihe „Stegner trifft …“ auch außerhalb des Wahlkampfs fortzusetzen. Den Bürger interessiere gerade außerhalb der Wahlkampfphase politische Themen und das Verhalten der verantwortlichen Akteure in der Politik. Um die Nähe zu diesen Menschen nicht zu verlieren und weil interessante Menschen auch immer interessante Themen zu bedeuten hätten, wird nun ein Mal im Quartal diese besondere Veranstaltungsreihe stattfinden.

Doch zunächst mussten die Zuschauer im mit über 70 Personen gut besetzten Holsteiner auf die Akteure warten. Mit ein paar Minuten Verspätung, zum einen durch das schlechte Wetter und zum anderen durch eine Verspätung bei der Deutschen Bahn, begann der Moderator des Abends Carsten Kock mit dem zu erst erschienenen Ralf Stegner ein lockeres Gespräch über die vergangenen 100 Tage nach der Wahl und den persönlichen Erfahrungen Stegners aus den vorher gegangenen Veranstaltungen im Wahlkampf.

Das Ende der Volkspartei

Doch dann traf Professor Doktor Peter Lösche ein und das Gespräch führte schnell wieder zur Politik. Und der Sozialdemokrat ließ kein Stein auf den anderen in der noch heute herrschenden Parteienstruktur. Volksparteien gehören der Geschichte an, so seine Einschätzung. Seine, sehr enge, Definition einer Volkspartei sieht so aus, dass sie regelmäßig mindestens 35% bei Wahlen erreichen müsse, 1% der Wähler Mitglied sein müssen und sich einem politisch‐​sozialem Milieu verpflichtet sieht. Dies treffe aber auf keine Partei in Deutschland mehr zu. Auch Ralf Stegner war in Grundzügen seiner Meinung. Doch eines bleibt: „Man muss sich um Menschen kümmern“, bliebe weiterhin ein wichtiger Grundsatz einer Partei, besonders seiner Partei, so Stegner.

Persönliche Einblicke

Doch nicht nur die Politik ist Thema in dieser Veranstaltung, denn auch persönliche Themen werden angesprochen. So beschreibt Professor Lösche seine Passion des Bergsteigens und besteht darauf, dass er keinen Berg bezwinge, sondern das Klettern selbst das „große Glück“ sei. Ralf Stegner hingegen, häufig lange im Zug oder Auto unterwegs, nehme immer ein Buch mit und könne sich keinen Tag ohne Musik vorstellen.

Durch diese dezenten und privaten Einblicke bekommt der Zuschauer einen tieferen Einblick auf die Menschen, die sich in der Gesellschaft engagieren.

Fotos

Foto Foto Foto Foto Foto Foto Foto Foto Foto Pfeil


Kommentare


bishop's Avatar

user icon  bishop:

Floskeln!

Montag, 08. Februar 2010, 05:08 Uhr


bishop's Avatar

user icon  bishop:

Welcher „tiefere Einblick“?

Montag, 08. Februar 2010, 05:09 Uhr


kaffeeringe.de's Avatar

user icon  kaffeeringe.de:

Was genau hast Du nicht verstanden, Thorsten?

Montag, 08. Februar 2010, 22:06 Uhr


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