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Sonntag, 05. September 2010

Kinozeit

Filmtipps für September

Foto: Archiv
Foto: Archiv

Der Herbst nähert sich mit lan­gen Schrit­ten und die gemüt­li­chen Kino­ses­sel die­ser Stadt war­ten auf euch. Auch die­sen Monat kommt aller­lei Sehens­wer­tes in die Kie­ler Kinos und unsere Redak­tion hat eine wie gewohnt sub­jek­tive Aus­wahl von Emp­feh­lun­gen zusam­men gestellt.

Rück­kehr ans Meer

Die Kom­po­nen­ten aus denen die­ser Film gezim­mert ist, klin­gen nach gro­ßem Drama und viel Schmerz. Die junge Mousse (Isa­belle Carré) ist schwan­ger von Louis, dem Mann den sie liebte, der aber an einer Über­do­sis Dro­gen gestor­ben ist. Statt ihr bei­zu­ste­hen, ver­langt seine Fami­lie nun, das Kind abzu­trei­ben. Nach ihrer Flucht aufs Land trifft sie Louis‘ homo­se­xu­el­len Bru­der und wäh­rend der sich in den Nach­barn ver­guckt, ver­liebt sie sich in ihn. Das Drama um Gefühle, Schwan­ger­schaft und Geburt ist sehr ein­fühl­sam insze­niert und hält Über­ra­schun­gen bereit.

Film­start am 9.September im Pumpe Kino

Film­pla­kat (20th Cen­tury Fox)
Bei­light: Biss zum Abendbrot

Neben den vie­len hys­te­ri­schen Fans um die Twighlight‐​Saga gibt es auch viele die den Hype darum belä­cheln. In Bei­light wurde alles aus­ge­gra­ben, was man nur daran ver­al­bern kann und her­aus­ge­kom­men ist eine Par­odie im Stil von Scary Movie, die gna­den­los die Cha­rak­tere und die Story der moder­nen Teenie‐​Vampir‐​Filme auf die Schippe nehmen.

Film­start am 9. Sep­tem­ber im Cinemaxx

Resi­dent Evil: Afterlife

Es darf wie­der gemet­zelt wer­den. Der nun­mehr vier­ten Teil der Video­spiel­ver­fil­mung spielt nach der Apo­ka­lypse, bei der fast die gesamte Mensch­heit mit dem Virus der Umbrella Cor­po­ra­tion infi­ziert wur­den. Auf der Suche nach wei­te­ren Über­le­ben­den macht es sich Alice (Milla Jovo­vich) zur Mis­sion den skru­pel­lo­sen Kon­zern zu ver­nich­ten. Doch sie gerät in einen Falle, denn auch in Los Ange­les haben sich die Infi­zier­ten aus­ge­brei­tet und es hilft nur noch eins – kämpfen.

Film­start am 16.September im Cinemaxx

Film­pla­kat (Concorde)
Jud Süß – Film ohne Gewissen

Für die­sen Film hat Regis­seur Oskar Roeh­ler die bekann­tes­ten Gesich­ter (Moritz Bleib­treu, Mar­tina Gedeck, Armin Rohde etc.) der deut­schen Schau­spiel­er­riege zusam­men getrom­melt, wie einst Joseph Goeb­bels um den Film „Jud Süß“ zu dre­hen. Heute geht es jedoch im Gegen­satz du den pro­pa­gan­dis­ti­schen Inten­tio­nen Goeb­bels‘ darum, die Ent­ste­hung des Films fil­misch umzu­set­zen. Der Schau­spie­ler Fer­di­nand Marian (Tobias Moretti) soll die Haupt­rolle in dem his­to­risch ange­leg­ten Film „Jud Süß“ über­neh­men, der an eine schein­bar wahre Geschichte aus dem 17. Jahr­hun­dert ange­lehnt ist. In Wahr­heit dient der Film jedoch dazu, die Juden zu ver­teu­feln. Marian macht den Film, wird aber nicht glück­lich mit der Rolle, in die er sich dadurch manö­vriert hat.

Film­start am 23.September im Cinemaxx

Über den Autor

Melanie Richter Melanie Richter

Zuge­zo­gene Leip­zi­ge­rin, die in Kiel Deutsch und Geschichte auf Lehr­amt stu­dierte und dann hier gern hän­gen­ge­blie­ben ist. Seit etwa 2003 schreibt sie für ver­schie­dene Sei­ten. Lieb­lings­the­men: Enter­tain­ment, Musik, Poli­tik, Gaming, Medien und alles was sonst noch span­nend ist.

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