// PolizeiTicker

Dienstag, 13. Oktober 2009

Polizei sucht Zeugen

Exhibitionist in Kiel Hassee

Foto: Archiv
Foto: Archiv

Kiel (POL‐​KI) – Am Frei­tag, dem 25. August 2009, ist in Has­see erst­mals ein Exhi­bi­tio­nist auf­ge­tre­ten, der sein Opfer in der Folge wie­der­holt beläs­tigte. Die Poli­zei sucht nun drin­gend Zeu­gen, die Hin­weise zu der Per­son geben können.

Am 25. August, gegen 6.10 Uhr war die Geschä­digte in der Straße Karp­fen­teich unter­wegs, um zu ihrer Arbeits­stelle zu gelan­gen. Der jun­gen Frau fiel ein Mann auf, der sich auf der gegen­über­lie­gen­den Stra­ßen­seite zwi­schen zwei par­kende Autos stellte. Beim genaue­ren Hin­se­hen sah sie, dass der Unbe­kannte seine Hose öff­nete und ona­nierte. Hier­bei sah er die Geschä­digte mit star­rem Blick an. Nach­dem die 25‐​Jährige den Mann offen­siv auf sein Ver­hal­ten ansprach, flüch­tete die­ser in Rich­tung Helgolandstraße.

Bereits einige Tage zuvor ist das Opfer auf den Mann auf­merk­sam gewor­den, ohne dass die­ser jedoch sexu­elle Hand­lun­gen vor ihr ausführte.

Am Mitt­woch, den 23. Sep­tem­ber 2009, eben­falls gegen 6.10 Uhr, trat der Exhi­bi­tio­nist erneut vor die Geschä­digte in der Straße Karp­fen­teich. Auch in die­sem Fall ona­nierte der Täter vor sei­nem Opfer und flüch­tet anschlie­ßend in Rich­tung Ham­bur­ger Chaussee.

Laut Anga­ben der 25‐​Jährigen han­delt es sich bei dem Gesuch­ten um einen etwa 180 cm gro­ßen, 20 bis 25 Jahre alten, schlan­ken und hell­häu­ti­gen Mann mit kur­zen, brau­nen Haa­ren. Bei sei­nem Auf­tre­ten trug er ein dunk­les und sport­li­ches Sweat­shirt, ver­mut­lich ohne Auf­druck und eine so genannte beige­far­bene Tisch­ler­hose mit läng­li­chen Taschen an den Außen­sei­ten der Ober­schen­kel. Zudem hatte er einen dunk­len Ruck­sack bei sich, wel­chen er ein­sei­tig über die rechte Schul­ter trug. Auf­fäl­lig seien seine lan­gen Beine und der einer Taube ähnelnde wip­pende Gang.

Wer Hin­weise zu der gesuch­ten Per­son geben kann, oder eben­falls Opfer einer sol­chen Tat gewor­den ist, sollte sich bei der Poli­zei unter 0321 /​160– 3333 oder dem Poli­zei­ruf 110 melden.

Die Poli­zei rät in die­sen Fäl­len zu einer sofor­ti­gen Anzei­ge­n­er­stat­tung. Exhi­bi­tio­nis­ten tre­ten erfah­rungs­ge­mäß wie­der­holt auf und kön­nen sich in ihrem kri­mi­nel­len Ver­hal­ten wei­ter­ent­wi­ckeln, sie sind nicht zu unter­schät­zen. Je nach Kon­sti­tu­tion der betrof­fe­nen Opfer kön­nen die Täter durch ihre Ver­hal­tens­wei­sen nicht nur Empö­rung und Schre­cken, son­dern auch Angst und Ver­un­si­che­rung mit nach­hal­ti­ger Wir­kung aus­lö­sen. Ver­stän­di­gen Sie bei Auf­tre­ten eines Exhi­bi­tio­nis­ten des­halb sofort die Polizei!

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