Donnerstag, 11. März 2010
Enno BungerDafür sind die Songs süffig und vollmundig, denn hier wird mit einer gewissen Dekadenz eleganter Pianopop herausgebracht, der durchaus auch IndiePop ist. Die Herren schaffen es, die Brücke zwischen der letzten Blumfeld‐Platte und Phillip Poisel zu spannen und dennoch ihr eigenes Süppchen zu kochen.
Diese ist schmackhaft, weil ihre Songs mitreißend sind und euphorisch. Dabei haben sie immer etwas Erhabenes, ohne steif zu werden. Auch bombastisch und hymnisch können sie sein, ohne kitschig zu werden; auch ernst, nachdenklich und melancholisch, ohne dabei zu vergessen, milde zu lächeln.
Was ihnen dabei auch gelingt ist, dass man ihre Songs sogar im Radio hören kann, dabei liefern sie musikalisch tolle mitreißende Oden wie „Wahre Freundschaft“, das mit Dramatik und Größe einen schlicht beeindruckt und selbst Chris Martin in die Schranken weist.
Erschienen bei:PIAS /Rough Trade
www.ennobunger.de
Direkt bei youtube schauen.
also ich finde das album ehrlich gesagt ziemlich schmalzig. aber trotzdem sehr sehr gut.
Sonntag, 14. März 2010, 10:58