Sonntag, 25. April 2010
Konzert von LaBrassBanda in der PumpeDie Blasmusik war tonangebend, aber zum Leben erweckt wurde sie bei LaBrassBanda erst durch das Schlagzeug und den Bass. Garniert wurde der Groove dann mit bayerischem Dialekt und schon hüpften, tanzten und klatschten alle begeistert mit. Ein bisschen Bierzelt, ein bisschen Neunzigertechno à la „Rhythm is a dancer“ und „I like to move it“ (das Ganze in bayerischer Interpretation, das heißt also gaanz langsam) und ein bisschen Jodelei: Ihr Konzept „Hauptsache süddeutsch“ funktionierte. LaBrassBanda betonen ihre Herkunft nicht nur in ihren Texten, sondern auch mit ihrer Kleidung. Lederhosen waren für sie Pflicht. Das, was für viele jenseits von Bayern vielleicht erst einmal gewöhnungsbedürftig ist, machen sie zu ihrem Markenzeichen. Und in der Tat, irgendwann störte es nicht mehr, dass man nicht jedes Wort von Stefan, Hans, Manu, Manuel und Olli verstand. Das, was sie sagen wollten, vermittelten sie über ihre vielseitigen Instrumente – und das war vor allem einfach ein gutes Gefühl.