// Musik

Freitag, 23. Juli 2010

Robyn

Body Talk Pt. 1

Robyn - Body Talk Pt. 1
Robyn - Body Talk Pt. 1

Was macht man, wenn man vol­ler Taten­drang, aber der Ter­min­ka­len­der schon voll­kom­men blo­ckiert ist? Zeit­ma­nage­ment ist nicht nur für Mana­ger oder mei­net­we­gen für die Haus­frau das Stich­wort. Auch bei Robyn hat sich das ange­bo­ten, denn die Schwe­din will wie­der auf Tour gehen und uns den­noch mit jeder Menge neuen Mate­ri­als überraschen.

Des­we­gen bringt sie dies­mal gleich drei Alben her­aus, die zusam­men dann die „Body Talk“ Tri­lo­gie erge­ben sol­len. Die­ser Drei­tei­ler soll die­ses Jahr abge­schlos­sen wer­den, von daher ist sie mit dem ers­ten Teil schon spät dran. Ins­ge­samt umfasst „Body Talk Part 1″ acht Songs und ist mit einer Spiel­dauer von gerade 30 Minu­ten sehr ökonomisch.

Jeder Song hier zün­det und zeigt, dass mit weni­gen Titeln viel erreicht wer­den kann. Dabei wan­dert sie wie­der auf dem schma­len Grat zwi­schen cle­ve­ren dance­beat­las­ti­gen Tracks und fast schon nied­lich wir­ken­den Melo­dien. Dabei hält sie immer gekonnt das Gleich­ge­wicht zwi­schen den bei­den unter­schied­li­chen Polen, wobei die­ses Album doch weit­aus viel­sei­ti­ger ist als ihr Erfolgs­werk „Robyn“ aus 2007.

Den Anfang auf „Body Talk Pt.1″ macht „Don´t Fucking Tell Me What To Do“, das gewohnt ein wenig unter­kühlt daher kommt, und die Sin­gle „Fem­bot“ ist dann eher eine Zuckerstangenpop‐​Nummer. Reg­gae– und Dub‐​Rhythmen‐​durchtränkt ist „Dance­hall Queen“, wel­ches von kei­nem gerin­ge­ren als Diplo pro­du­ziert wurde, was man auch durch­aus hört.

Ihre bei­den Freunde von Röyk­s­opp haben ihr einen geschmei­di­gen Ohr­wurm gebas­telt, der sich mit dyna­mi­schen Beats hier umringt. Bei „Hang With Me“ wer­den die elek­tro­ni­schen Geräte aus­ge­knipst, und so kommt der Song ganz nackt als akus­ti­sche Ver­sion daher. Der Schluß­song „Jag Vet En Dej­lig Rosa“ ist dann ein ruhi­ges Kinder‐​Schlaflied gewor­den. Bleibt also span­nend, was man auf den ver­blei­ben­den zwei Tei­len der Tri­lo­gie noch erwar­ten darf.

Erschie­nen bei: Minis­try Of Sound /​War­ner

www​.robyn​.com

Video

Direkt bei youtube schauen.

Über den Autor

Hauke Heesch Hauke Heesch

Hauke Heesch ist der Mann beim För­de­flüs­te­rer mit der Nase für gute Musik. Jede sei­ner Emp­feh­lun­gen ist ein Kauf­be­fehl – wer dann noch Radio hört, ist selbst Schuld.

Kommentare


Du bist nicht eingeloggt. Der Fördeflüsterer würde sich freuen, wenn Du Dich anmeldest oder Dich registrierst.

facebook

 

Hosting

 

Werbung