// PolizeiTicker

Mittwoch, 24. Juni 2009

Ascheberg

Betrunkener Autofahrer meldet Aufbruch

Foto: Archiv
Foto: Archiv

Ein auf­ge­brach­ter Bür­ger suchte am spä­ten Diens­tag­abend mit sei­nem PKW die Poli­zei­sta­tion Asche­berg auf, um den Auf­bruch sei­nes eige­nen Autos anzu­zei­gen. In der Auf­re­gung ver­gaß der Mann anschei­nend, dass er zuvor zu tief ins Glas geschaut hatte. Zudem war sein Fahr­zeug offi­zi­ell gar nicht zugelassen.

(Pol‐​KI)- Asche­berg: Die Sze­ne­rie muss sku­ril gewe­sen sein. Ein betrun­ke­ner Auto­fah­rer wollte den Auf­bruch sei­nes nicht ange­mel­de­ten PKW bei der Poli­zei­sta­tion Asche­berg melden.

Die Poli­zis­ten bemerk­ten die Alko­hol­fahne des 44‐​Jährigen bereits bei der Anzei­gen­auf­nahme. Der Mann gab frei­wil­lig einen Ate­m­al­ko­hol­test ab, der einen Wert von mehr als einem Pro­mille ergab.

Die Wei­ter­fahrt wurde ihm unter­sagt und die Fahr­zeug­schlüs­sel sichergestellt.

Bei der Betrach­tung des Fahr­zeugs stell­ten die Beam­ten wei­ter fest, dass der VW Golf nicht zuge­las­sen war, ledig­lich über selbst gefer­tigte Kenn­zei­chen aus Pappe ver­fügte und der Fahr­zeug­brief ungül­tig war. Im Innern des Wagens fan­den sich schließ­lich auch die Gegen­stände wie­der, deren Dieb­stahl der Mann zuvor ange­zeigt hatte.

Der Ham­bur­ger wird sich nun neben sei­ner Trun­ken­heits­fahrt wegen Ver­stö­ßen gegen das Pflicht­ver­si­che­rungs­ge­setz, die Fahrzeug‐​Zulassungsverordnung sowie das Kraft­fahr­zeug­steu­er­ge­setz ver­ant­wor­ten müssen.

Die Kie­ler Woche hin­ter­läßt schein­bar auch in der nähe­ren Umge­bung ihre Spuren.

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