Freitag, 19. August 2011
SessionplanungDas Barcamp Kiel hat auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Menschen nach Kiel gelockt, die sich für die Themen Internet, Web 2.0 und Co. interessieren (wir berichteten).
Los ging es am morgen um 8:30 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück. Alte Bekannte trafen sich zum ersten Kaffee (dem dank „Kaffee‐Flatrate“ an beiden Tagen wohl noch einige folgen werden), „Barcamp‐Newbies“ wurden in das Thema eingeführt.
Um 10 Uhr war das Foyer des Wissenschaftlers mit Menschen gefüllt, die sich von Tim Schlotfeld und Steffen Voss erklären ließen, wie ein Barcamp aufgebaut ist und aufgefordert wurden, sich aktiv einzubringen.
Denn ein Barcamp ist eine Veranstaltung, die von den Ideen und Vorschlägen der Teilnehmer lebt, die sogenannte „Sessions“ vorschlagen, das Interesse der anderen Besucher per Handzeichen messen und dann selbst anbieten. Erst dann wird der „Sessionplan“ erstellt und die Teilnehmer suchen sich ein Thema aus, was sie interessiert.
Waren die Besucher des ersten Kieler Barcamp 2010 am ersten Tag noch ein wenig verhalten, war das Interesse in diesem Jahr gleich von Beginn an hoch. Die Themen am Freitag erstrecken sich von technischen Themen wie einer Diskussion über das „Panda Update“ bei der Suchmaschine Google über Vorträge zu selbst entwickelten Programmen wie „GateWatch“ bis hin zu einem brandaktuellen Vortrag von Mitarbeitern des Unabhängigen Datenschutzzentrums (ULD) zur heutigen Pressemitteilung über die Rechtmäßigkeit von Facebook‐Fanpages.